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georg_horn
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 06, 2017 1:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn die Köpfe dick genug sind und man hinkommt kann man den Schraubenkopf mit einer scharfen Zange packen. Die Schraubenköpfe abbohren geht auch, oder einen Schlitz reindremeln und mit einem breiten Schlitzschraubendreher versuchen.
_________________
Gruss,
Georg

Öl? 15W40 mineralisch! Bremsflüssigkeit? DOT4! Reifen? BT45! Gabelfedern? Wirth! Federbeine? Koni/Ikon! Gas? rechts! Kombi? Leder! Stiefel? Daytona! Handschuhe? Held! Helm? HJC ohne Klapp!
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Desmorador
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 06, 2017 2:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zu allem Ärger habe ich auch keine Schutzbacken für meinen Schraubstock da. Evil or Very Mad
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flydown
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 06, 2017 2:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

RS4 hat Folgendes geschrieben:
Und dran denken, vor Vergaser kommt Ventile. 😉


Dazu fällt mir ein, bei meiner RJ01 war das Ventilspiel an mind. zwei Stellen eher deutlich gen Null als gen Soll, bei 22000 km.
Also wenn die Vergaser schonmal runter sind, geh ruhig den kleinen Schritt noch und miß dort nach.

Wenn von den Vergaserschrauben die Kreuzmitte noch etwas da ist, würde ich denen wohl am ehesten mit 'nem 5er oder 6er Bohrer den Kopf abbohren.
_________________
Viele Grüße
Uwe


XJ600 RJ01, Rehoiler IQ11, el. Öltempanzeige
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georg_horn
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Anmeldedatum: 28.08.2003
Beiträge: 10032
Wohnort: Koblenz

BeitragVerfasst am: Sa Mai 06, 2017 2:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Schu-was? Brettchen oder Pappdeckel dazwischenpacken und fertig.
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Gruss,
Georg

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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 06, 2017 2:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde, ein paar Hilfsmittel sind einfach unentbehrlich bei solchen Aktionen.
Schlagschraubenlöser. Meiner ist zwar ein Billigmodell, packt aber trotzdem so manchen beschädigten Kreuzschlitz. Ohne braucht man an alten Motorrädern nicht anfangen.
Rostlösespray. WD40 ist davon das unfähigste, was ich kenne, und Ballistol hat andere Stärken. Loctite Freeze&Release und das Kältecrack-Zeug von Würth sind die Besten.
Gripzangen. Aber gute, keine Fünf-Euro-Teile, taugen zum greifen von Schraubenköpfen, wenn sonst nichts mehr geht.
Hammer und Meisel. Der virtuose Umgang damit erfordert Übung, hat mir aber schon oft das riskante Bohren erspart.
Schonbacken für den Schraubstock. Improvisierte sind oft besser als gekaufte. Meine sind aus Bleiblech vom Klempner. Es geht aber auch Kunststoff, aus Kanistern oder Eimern geschnitten.
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Gruß von Eddie.
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Desmorador
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BeitragVerfasst am: Di Mai 09, 2017 4:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muß mich schämen, der Patient liegt beim Doc. Laughing

Sprich, mein Versuch endete erfolglos und bevor ich was richtig kaputt mache, war bei meiner Werkstatt und die Antwort aller Fragen lautete:

Bring her.
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Donnerscotti
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BeitragVerfasst am: Di Mai 09, 2017 6:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich tippe ja wie Georg auf Leerlaufdüsen. Also verschmoderter Vergaser.

Sag mal bitte Bescheid wie der Befund vom Mopeddoc war Wink

Gruß
Alex
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Desmorador
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BeitragVerfasst am: Di Mai 09, 2017 6:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mach ich, klar!

Er schimpfte auf den "Biodreck" im Sprit, was eben u.a. besagte Düsen zusetzen würde und natürlich, dass die Moppeds zuweing bewegt würden.

Blöderweise muß man immer durch die Neumaschinenaustellung ...

Geht aber, weil sind Zuzukis. Wink
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Desmorador
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BeitragVerfasst am: Do Mai 11, 2017 12:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Doc ist der Meinung, dass der Patient tot ist und die Wiederbelebung fast 500 € kosten soll. Shocked

Deshalb werde ich den patienten wieder in häusliche Pflege holen und ihn mit Hausmittelchen wie Caramba Schocklöser,Federkiel usw päppeln.

War ehrlich geschockt nach dem Anruf, es wäre alles verklebt, die Federn der Düsennadel würden nicht merh richtig arbeiten, Dichtungen verquollen usw.

Gibt es "Vergaserreperatursätze" so mit Federn, Dichtungen etc?

Wieviel kostet eigentlich ein "Neuer"?
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Donnerscotti
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BeitragVerfasst am: Do Mai 11, 2017 1:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das kann man alles reparieren. .
Tod is soon ding noch lange nicht. Erstmal wieder abholen und in ruhe zerlegen. Und dann gucken was neu muss. Repsätze gibt es in der bucht.

Gruß
Alex
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Desmorador
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BeitragVerfasst am: Do Mai 11, 2017 1:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ah! Ein Nachbar!

Jo, so sieht mein Plan auch aus.
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Do Mai 11, 2017 2:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Beileid, Desmorador.
Macht aber nix, hier gibt´s genug Leute, die Vergaser schon mal auseinander hatten und dir helfen können. Nimm eine Kamera und leg los. Zuerst Bilder von außen. Bitte über picr. de zeigen, damit die anklickerei entfällt und sie erhalten bleiben.

Bilder von außen, damit die Version erkennbar ist. Ich habe zwar fünf Stück rumliegen, weiß aber nicht, welche in welche Diva gehört.

Teile bekomme ich hier und da:
http://www.motorradbay.de/keystervergasersaetze-c-136-3.html?page=2

http://www.mikuni-topham.de/
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Gruß von Eddie.
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Desmorador
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BeitragVerfasst am: Do Mai 11, 2017 3:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh je, das wird bestimmt spassig.

Hab den Patienten erst mal nach Hause überführt.

Leider erst mal keine Zeit zum loslegen, aber in der Ambulanz habe anständiges Operationsbesteck erspät, da muß ich wohl auch noch mal tätig werden. Wink
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Do Mai 11, 2017 4:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Desmorador hat Folgendes geschrieben:
...Operationsbesteck erspäht, ...
Erzähl doch mal. Dann erzähl ich auch, wie ich das immer mache.
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Desmorador
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BeitragVerfasst am: Do Mai 11, 2017 6:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was ganz simples, einen scharfen! Kreuzschlitzschraubenzieher der Firma Forch in schwerer Ausführung und oben mit 1/4 " Ratschenanschluß.

Brauch ich. Very Happy
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 12, 2017 12:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht schlecht für den Anfang. Da wirst du aber noch ein wenig nachlegen müssen.

https://www.rs-werkzeuge.de/Handschlagschrauber-im-Set-11-tlg

Brauch ich. Very Happy
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Gruß von Eddie.
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Desmorador
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BeitragVerfasst am: So Mai 14, 2017 6:38 am    Titel: Antworten mit Zitat

XJ-Eddie hat Folgendes geschrieben:
Nicht schlecht für den Anfang. Da wirst du aber noch ein wenig nachlegen müssen.

https://www.rs-werkzeuge.de/Handschlagschrauber-im-Set-11-tlg

Brauch ich. Very Happy


Shocked Very Happy Brauch ich natürlich auch.
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freeyourminds
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BeitragVerfasst am: So Mai 14, 2017 11:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich empfehle wenn sich die Düsen nicht ausbauen lassen den ganzen Düsenstock ausbauen und ab in einen Ultraschallreiniger da reicht auch ein billiger aus dem Lebensmittel Discounter, eine e-Saite von einer Gitarre zum durchstechen der Düsen sowie Druckluft und wenn dass alles nix hilft Isopropanol und ein heißluftföhn.

Den Düsenstock mit Isopropanol füllen, vorsichtig erwärmen und dann mit der Saite die Düse frei machen.

Federn und andere Kleinteile nach dem ultraschallbad mit einer Zahnbürste oder Borstenpinsel reinigen.

Man kann auch ein Glas in den ultraschallreiniger stellen mit Isopropanol füllen und da die Teile rein geben das löst noch besser als Wasser und Seife.
_________________
Pleuel- und Federbeinbruch
Sven
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Donnerscotti
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BeitragVerfasst am: So Mai 14, 2017 5:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Auf keinen fall eine Gitarrenseite nehmen! Das Material ist zu hart. Besser ein altes Kabel aufknibbeln und da eine Litze von nehmen. Damit machst du die Düsen nicht Kaputt weil das Material weicher ist.

Gruß
Alex
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: So Mai 14, 2017 6:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Reinigungsmethoden gibt es wahrscheinlich mehr als Schrauber, und jeder kann mit seinem Eigentum machen, was er will. Mir ist aber noch kein Fall untergekommen, wo sich Düsen, sofern es sich nicht um Eingepresste handelte, dauerhaft in ihrem Gehäuse verschanzen konnten. Auch sie mit metallischen Werkzeugen zu traktieren, sah ich bisher noch keine Notwendigkeit. Dagegen hatte ich mehrmals die Gelegenheit, mich über die störenden Auswirkungen innen beschädigter Düsen zu wundern. Mit einer Lupe zur Hilfe blieben mir solche Feinheiten nicht verborgen. Die Kosten neuer Düsen sind nicht so hoch, dass sich lange Beschäftigung mit den Alten wirklich lohnt. Bei ausreichenden Chancen auf Erfolg fliegen sie bei mir mit allen Messingteilen zwei Stunden in 30prozentige Ameisensäure. Mit gelegentlich umrühren. Vorteil, das darf nach Gebrauch ins Abwasser. Danach mit Wasser abgespült, mit Druckluft getrocknet, müssen sie zeigen, ob sie noch diensttauglich sind. Für Kompromisse steckt zu viel Arbeit in der ganzen Aktion.
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Gruß von Eddie.
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