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Mr.X - Die Geschichte.
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kulzer.daniel
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BeitragVerfasst am: So Nov 23, 2014 10:39 am    Titel: Antworten mit Zitat

Grüß dich, die deine ist so "blau"
meine 900er ist das auch, drunter kommt was rotes. Ist das blau ein Originalton?
bei mir fehlen alle Aufkleber.
mfsg daniel
_________________
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: So Nov 23, 2014 11:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hast recht mit deinem Verdacht, Daniel. Meine war auch mal rot und ob das jetzt ein Yamaha-Blau ist, weiß ich nicht, aber die 550er gab es damals so nicht. Die Dekors gibt es noch als Ersatzteile, sie passen nur farblich jetzt nicht mehr. Auch gehen meine Originalitätswünsche nicht so weit, dass die Bepper unbedingt dran müssten. Ist sowieso nicht so mein Fall, die heute üblichen Kriegsbemalungen auf Menschen und Maschinen.

Warum der ganze Aufstand mit der Batterie, hatte ich noch vergessen zu erwähnen und möchte ich noch nachschieben. Die Maße waren es. Das Batteriefach hat die Maße L x B x H 136 x 86 x 160 mm, die Hawker PC 545 hat 175 x 83 x 130 mm. Ich hätte sie seitlich liegend reinstecken können, was bei den Dingern ausdrücklich erlaubt ist und was ich bei anderen Maschinen auch schon gemacht habe.



Wie bei dieser ´88er XJ 750 im Zuge der Elektrik-Aufräumarbeiten vor vier Jahren. Bei mir hätte sie dann aber oben 15 mm weiter rausgeguckt, und ich hätte den Platz für die Relais verloren. Das Batteriefach und der Ablaufschlauch sind ja bei dem voll gekapselten Teil entbehrlich. Da zog ich es vor, die ganze Gegend neu zu gestalten.
_________________
Gruß von Eddie.
-
Wenn einer, der mit Mühe kaum / gekrochen ist auf einen Baum, / schon meint, dass er ein Vogel wär, / so irrt sich der.
Wilhelm Busch
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UweE
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BeitragVerfasst am: So Nov 23, 2014 3:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Eddie,

vielen Dank für Deinen Bericht zur Elektrik. Werde bei meiner Seca auf jeden Fall das Regler Relais einbauen. Das macht Sinn, obwohl vielleicht nicht unbedingt nötig, da ich alle Steckverbindungen komplett neu gemacht habe.
_________________
Gruß Uwe
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Do März 12, 2015 11:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Schalter.
Besonders wenn der Winter naht, will man ja gerne, dass die Moppeds funktionieren. Gut und lange und verlässlich funktionieren. Ohne dass einem beim Gedanken an den nächsten Startversuch die Nerven flattern. Ohne dass ständig irgendwelche Aktivitäten notwendig sind, um die Fahrbereitschaft zu erhalten. Das waren nämlich immer die Dinge, die mich am meisten genervt haben, zu Zeiten, als ich in meiner wenigen Freizeit am liebsten zweirädrig auf Reisen war. Meine ca halbe Million Kilometer hat mich glaube ich alle erdenklichen Ausfallgründe erleben lassen. Heute besteht mein Spaß unter anderem daraus, genau die im Vorhinein zu vermeiden. Meine fahrbaren Untersätze machen nämlich keine Winterpause.
Bei der damaligen Runderneuerung kam ich auch an diese Stelle, an der mir aufgefallen war, dass da nicht immer alles nach Wunsch lief, sondern offenbar eine Zufallsschaltung am Werk war. Des mehrmaligen Knöpfchendrückens überdrüssig, schaute ich genauer nach.



Drankommen geht leicht, sind ja nur zwei Schrauben.



Dann den Kabelhalter und den Schalthebel wegschrauben...



...das Gehäuse aufbiegen, da sind sie dann, die Kontaktflächen, wo das Schmirgelpapier hilft.



Selbstverständlich bekam besonders der Starterknopf gebührende Aufmerksamkeit in Form eines neu angelöteten Kabels. Er war schließlich der Hauptgrund für die Nachschau gewesen.



Heizgriffe und Handprotektoren dran, und dann konnte der Winter mit seinen kurzen Tagen kommen. Was das doch für einen Spaß macht, wenn sich so ein Schalter nicht nur wieder knackig anfühlt, sondern auch noch das Licht anmacht. Und den Motor. Und das jedesmal. Und, ja gut, nach einer geschlagenen Stunde rumgefummel an dem alten Kram.
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Gruß von Eddie.
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Pit_
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BeitragVerfasst am: Fr März 13, 2015 12:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Gut gemacht.

Wofür ist eigentlich die Schlauchschelle am Griff?
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gruß Pit


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Uwe
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BeitragVerfasst am: Fr März 13, 2015 8:42 am    Titel: Antworten mit Zitat

Und warum ist die Spiegelschelle falschrum ?
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Bubblee
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BeitragVerfasst am: Fr März 13, 2015 10:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

Pit_ hat Folgendes geschrieben:
Gut gemacht.

Wofür ist eigentlich die Schlauchschelle am Griff?


Die Schelle soll wahrscheinlich ein verdrehen des Heizgriffes verhindern.

Grüße aus der Südheide

Andy mit ...
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Stefan62
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BeitragVerfasst am: Fr März 13, 2015 1:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mensch Eddie, hab jetzt erst Deinen Fred gefunden.
Sehr schön und vor allem gut beschrieben.
Gefällt mir immer, wenn ein Schrauber auch schreiben kann! Wink

Super und danke!
Stefan.
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Fr März 13, 2015 4:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Okay Jungs, ihr habt mich erwischt. Schlamperei, die Spiegel-Schelle. Dreh ich demnächst rum. Obwohl mir unklar ist, warum.
Die Schlauchschelle ist tatsächlich dran, weil die Klebung vom Griff nicht gehalten hat. Das war ursprünglich eine schnelle Notlösung. Dann hab ich aber entdeckt, dass ich auf langen Fahrten meine Hand entlasten kann, indem ich mit dem Daumen die Schelle drücke. Praktisch ein Daumengas. Seitdem darf sie bleiben.
Etwas anderes war mir damals erst nach dem Foto aufgefallen. Der Schutzschlauch reicht nicht bis ins Gehäuse. Ist ziemlich wichtig, sowas zu vermeiden, weil die farbigen Kabel nicht UV-beständig sind. Nach Jahren sind die an solchen Stellen hart und porös, die Drähte innen korrodiert. Inzwischen ist das längst repariert.
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DieLegende
Vielschreiber
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BeitragVerfasst am: Sa März 14, 2015 8:58 am    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Mühe beim Erstellen / Einstellen Deiner Beiträge.

Servus,

Holger
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Quidquid agis, prudenter agas, et respice finem!
Ex: 4x XJ 600 51J 1985-1988, 1x FJ 1200 1XJ 1987
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Norbert ;-)
Mitleser
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BeitragVerfasst am: Sa März 14, 2015 12:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

sanionkel hat Folgendes geschrieben:


ja solch eine liste kommt mir bekannt vor.



Interessant finde ich immer den Faktor "Wertverlust/ Abschreibung" der insbesondere bei neueren Fahrzeugen aufgrund des höheren Kaufpreises ins gewicht fällt.

Bei der ehemaligen 550er von Patsnaso, zugegeben kein damilges Meisterstück der Wartungstechnik, wäre das

Kaufpreis 150 €
km seither 18.000

0,0083 €

Also ein hypothetischer Wertverlust von 8,33 auf 1000 km.
In Wirklichkeit ist der Wert ja deutlich gestiegen (siehe Liste) Very Happy
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Sa März 14, 2015 5:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ Holger
Ooch, das macht mir eigentlich gar keine Mühe, sowas zu schreiben, eher Spaß.

@ Norbert
Inzwischen ist, was du ausgerechnet hast, auf 3 €/1000 km gesunken. Wenn der Wert erstmal gegen null geht, sind sie sehr wertbeständig, die Dinger.

Ich beobachte mit diesen Listen nur, wie sich die Betriebskosten entwickeln. Man könnte erwarten, dass die mit zunehmendem Alter höher werden. Bei meinem Bock ist es nicht so. Die ersten 18 Monate waren mit 1654 € wegen des Wartungsstaus so deftig. 2012 war mit 640 € schon erträglicher, in 2013 und 2014 haben sie sich auf 400 bzw. 385 € eingependelt. Das wird wohl auch so bleiben, denn das ist nicht viel mehr als ein paar Reifen und ein paar Liter Öl. Auf die gefahrenen Kilometer bezogen liege ich jetzt mit Benzin bei 0,14 €/km.
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Hammer's Luzifer
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BeitragVerfasst am: Sa März 14, 2015 7:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Eddie,

Zitat:
Okay Jungs, ihr habt mich erwischt. Schlamperei, die Spiegel-Schelle. Dreh ich demnächst rum. Obwohl mir unklar ist, warum.


Im Werkstatthandbuch ist die Montage solcher Schellen beschrieben:

Zuerst wird die Schraube mit dem Pfeil " UP " mit Drehmoment angezogen.
Dadurch gibt's auf der Seite keinen Spalt.
Dann die andere Schelle mit Drehmoment anziehen.
Dort ist dann auch der Spalt der beiden Hälften der Schelle.

Keine Ahnung welche Ingenieursleistung dahintersteckt .......

Gruss Axel
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Mo März 30, 2015 6:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nacht-Design.

Es gibt Autofahrer, von denen Einspurfahrzeuge, zumal geparkte, als nicht existent erachtet werden. Solche Realitätsverweigerungen versuchen sie dann gerne mit vehement vorgetragenen Argumenten zu rechtfertigen. „Ich hab das nicht gesehen!“ hörte ich schon öfter bei solchen Gelegenheiten, noch dazu in einer Heftigkeit, als ob das jede Schuld abwende. Nun, bei zwei funktionierenden Rückfahrscheinwerfern wäre hochgradige Sehschwäche eine mögliche Erklärung für den Vorfall. Meine Vermutung geht eher dahin, dass der Mann seinen Rückwärtsgang wegen des leichen Gefälles gar nicht benutzt hat. Wie auch immer es passiert ist, mein Mr.X kam mit leichten Blessuren davon. Der Auspuff hatte eine Beule mehr, der Spiegel war krumm und der Bremsgriff zwei Zentimeter kürzer geworden. Alles Dinge, die den Betrieb kaum beeinträchtigten und mit wenig Aufwand gerichtet werden konnten. Was aber, wenn Rahmen oder Motor was abgekriegt hätten. Katastrophe. Denn für das, was Versicherungen in so Fällen abrechnen, ist nie und nimmer ein gleichwertiges Gerät für meinen täglichen Bedarf zu bekommen. Also Glück gehabt. Pech hatte ich allerdings in Gestalt zweier Polizisten, die offenbar gute Bekannte meines uneinsichtigen Gegners waren. Aber das ist eine andere Geschichte.

Da ich immer wieder mal Attacken von der Seite erleben musste, noch dazu nächtliche, fielen meine Gedanken auf die Seitenansicht meines bevorzugten Verkehrsmittels. „Nachts sollst du im Bett liegen. Das ist sicherer.“ bekam ich empfohlen, in völliger Verkennung der Tatsache, dass die weitaus meisten Todesfälle in genau der Lage vorkommen. Ich werde den Rat nur gelegentlich befolgen.



Das Nacht-Design meines unauffälligen Geräts schien mir tatsächlich verbesserungsfähig. Die Informationsphase brachte erstaunliches hervor. Bei über sechs Meter langen Fahrzeugen vorgeschrieben, bei allen anderen erlaubt sind gelbe Seitenmarkierungsleuchten, gelbe Reflektoren an den Seiten und auch Kombinationen aus beidem. Außerdem schmale Reflektorstreifen. Ich entschied mich für letzteres, wollte ich das Äußere doch nicht völlig verunstalten.



Es kam eine Rolle Felgenrandaufkleber in weiß, lang genug für zwei Felgen, und montiert auf einem Abroller, zusammen für 19 Euros. Von www.motorradteile-preiswert-kaufen.de



Dieser Abroller ist ein erstaunlich schlaues Teil. In der Mitte sind die ca sechs Meter Klebeband aufgewickelt. Der Anfang ist vorne unter einer Anpressrolle durchgeführt und hinten auf eine weitere Rolle geklebt, deren Job das Aufwickeln des Schutzpapiers ist. Diese Aufwickelrolle wird über ein Zwischenzahnrad angetrieben und hat eine Rutschkupplung, um die unterschiedlichen Geschwindigkeiten beider Rollen auszugleichen. Genial. Vorne ist neben der Anpressrolle eine biegbare Lasche, die man auf die Felgenkante einstellt und die als seitlicher Anschlag beim Auftragen dient. Noch genialer. Und nach einer halben Runde rumgewackel funktioniert das tatsächlich! Das gibt es heute nur noch ganz selten.



Der Rest reichte noch ein Stück unten am Tankfalz entlang. Ein Bild mit Blitz aus 30 Metern. Ich fand es ziemlich beeindruckend, wie gut die Moppette danach zu sehen war.
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McFadden
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BeitragVerfasst am: Di März 31, 2015 7:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Eddie,

gaaaanz klasse Beitrag!!!
Vor allem die Felgenrandaufkleber empfehlen sich zur Nachahmung!
Aber bevor ich sie bestelle:
halten die, deiner Meinung nach, auch auf lackierten Felgen?

Viele Grüße und *Daumen hoch*!!!
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Gruß

Chris

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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Di März 31, 2015 3:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Da bin ich sicher. Bei mir pappen sie seit Herbst 2012 auf klar lackiertem Alu. Sorgfältig entfettetem, logisch.
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McFadden
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BeitragVerfasst am: Di März 31, 2015 7:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

...bestellt...

Danke!
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Gruß

Chris

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Slowmotion
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 10, 2015 7:59 am    Titel: Genial Antworten mit Zitat

XJ-Eddie
Weiterentwickler


deine Berichte sind erstklassig, wenn ich nicht weiterkomm, erst mal hier lesen,
ich hab bestimmt noch viele Wissensfragen Wink
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Gruß
Maita

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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 03, 2015 6:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Korrektur.

Nicht alles, was ich gut finde, ist es auch wirklich. Den Verdacht hatte ich schon öfter. Aber was, wenn der Mensch nicht überzeugt ist von dem was er tut. Dann wird das nix. Hier ging es um eine völlig nebensächliche Kleinigkeit, wie mir etliche Fahrer alter Motorräder lässig abwinkend versicherten. Trotzdem hatte ich nach der ersten Verbesserungsstufe der Schaltung recht lange Freude am knackig leichten Bedienungsgefühl des Schalthebels gehabt, damals mit Hilfe speziell hergestellter Teile auf Nadellager umgebaut. Der prinzipielle Nachteil solcher Konstruktion, die hohe Punktbelastung, war mir damals nicht bewusst gewesen. Die Dinger haben ihre Stärken da, wo es um hohe Drehzahlen geht, nicht hier bei nur wenigen Winkelgraden. Irgendwann war die Lebenszeit abgelaufen und was neues musste her. Da startete eine zündende Idee die zweite Stufe. Schönerweise stellte der Macher der ersten Version wieder sich und seinen Maschinenpark zum anfertigen von Spezialteilen zur Verfügung. Aber mal der Reihe nach.

Serie.



Die Schaltung, genauer die Lagerung des Schalthebels war an meiner alten Mühle eine Stelle, die immer mal wieder schwergängig wurde und Schmiermittel verlangte. Und das in immer kürzeren Abständen, bedingt durch die harte Jugend des Alteisens vor meiner Zeit und beschleunigt von meinen häufigen Schlechtwetterfahrten. Als mich das Gewackel und der Kraftaufwand nervte und ich die Stelle zum ersten mal öffnete, bot sich dieses Bild: ein Lagerbolzen mit deutlichen Einkerbungen von der Reibung mit der Buchse, die Buchse oval aufgerieben. Auf dem Bolzen, der ins Gehäuse der Ritzelabdeckung eingepresst ist, sitzt der Schalthebel mit seiner angeschweißten Hülse, gehalten von einer Sicherungsscheibe, hier auf dem Bild abmontiert. Dazwischen das Schmierfett hat keine guten Chancen, lange an seinem Platz zu bleiben, denn durch die Kröpfung des Hebels ergibt sich keine radiale Krafteinleitung, sondern eine schräge, die das Fett besonders gut seitlich heraus befördert. Bei jedem Schalten und mit zunehmender Spaltbreite durch Verschleiss immer heftiger. An dieser Serien-Billiglösung war der Verschleiss bei mir schon so weit, dass sich alle paar hundert Kilometer das Fett verflüchtigt hatte. Ob es die Serienteile noch neu zu kaufen gab, hat mich nicht wirklich interessiert. Mir schwebte eine andere Lösung vor. Eine, die maschinenbaumäßig halbwegs sauber konstruiert ist, soweit die Basis das zulässt, und die es wenigstens von einer Inspektion zur nächsten schafft. Meine eigene Bastelbude war mangels geeigneter Bearbeitungsmaschinen von dieser Aktion überfordert.

Verbesserung, die Erste.



Diese kleine Handskizze reichte meinem freundlichen Helfer mit seiner Drehmaschine, um aus den alten Teilen Neue zu fabrizieren. Der Bolzen bekam einen neuen Lagersitz und das Nadellager-Pärchen hat er in die aufgebohrte Hebel-Hülse eingepresst. Vorn und hinten eine neue Scheibe, damit die Schmiere nicht gleich flöten geht und das ganze von einer neuen Sicherungsscheibe gehalten.



Der neue Bolzen wanderte ins abgenommene Gehäuseteil, die Nadellager sind im Hebel.



Am Moped montiert, konnte man von der Aktion kaum noch was sehen, aber umso besser fühlen. Die Gänge flutschten nur so rein, und das lange Zeit ohne nachschmieren. Nun machte es wieder Spaß, und nicht nur das Schalten. Es ist einfach ein geiles Gefühl, wenn etwas selbstgemachtes oder selbst konstruiertes funktioniert, wenn es auch nur etwas ganz kleines ist.

Verbesserung, die Zweite.

Dass die Konstruktion so lange hält, hatte ich gar nicht erwartet. Aber von km 70000 bis 95000 und grob überschlagen 150 tausend Schaltvorgänge haben sie geschafft, die kleinen Nadellagerchen. Ich will mal nicht darüber meckern, dass das Ende dann nahte. Der Hebel fing wieder an, nervend herum zu schlackern, hatte nach oben und seitlich fast einen Zentimeter Spiel. Als Liebhaber knackigen Bedienungsgefühls konnte ich so einen Zustand nur schwer ertragen.



Zerlegt und reingeschaut. Die Nadeln der beiden Nadellager liefen ja direkt auf dem Bolzen. Da hat die Oberfläche unter dem ungewohnten Druck nachgegeben. Die Nadeln haben sich in den Lagerbolzen eingegraben. Dafür ist der wohl nicht aus dem richtigen Werkstoff. Trotzdem, er hat es erstaunlich lange ausgehalten. Immerhin hat das Ganze da unten keinen gemütlichen Einbauort, besonders bei Sauwetter. Egal jetzt, eine verbesserte Version befand sich bereits im Visier.



Es sollte ein Gleitlager mit Bronzebuchsen werden. Seit ich solche als Schwingenlager eingebaut habe, bin ich ein Fan davon. Dies sind Gleitlager BMZ1220 von Brander-Landtechnik für 1,51 das Stück (Stand 2012). Die innen liegenden Fetttaschen müssen vor Einbau gefüllt werden. Zudem hatte ich vor, die Voraussetzungen für lange Lebensdauer ein wenig zu verbessern. Die starke Kröpfung des Hebels belastet das Lager schwer, weil sie die Kraft schräg in das Lager einleitet. Einen Schalthebel aus einer Unfallmaschine habe ich etwas gerade gebogen, seine Kröpfung von serienmäßigen 40 auf 20 mm verkleinert. Die Bohrung musste, wie schon bei Version Eins, für die Aufnahme des Lagers vergrößert werden.



Für die nun weiter aussen liegende Lagerung entstanden einige neue Teile.



Fleissige Mitdenker steuerten noch die Idee mit dem Schmiernippel bei.



Eine Bronzebuchse, die weiter außen angeordneten Lager und die verringerte Kröpfung des Hebels sollen jetzt für die Ewigkeit reichen, oder mindestens so lange halten wie das jetzt 33jährige Mopped. Das war vor einem Jahr bei km 95000. Funktionieren tat es ab da schon mal besser als je zuvor. Und bis jetzt (km 109000) mit einmal nachschmieren unverändert gut.
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 03, 2015 6:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Eddie,

schöne Doku einer guten Verbesserung.

Ich hab Dir aber noch einen Tipp: Mach auf den Schalthebelgummi bei gelegenheit auch noch eine Gleitlagerung drauf. Problem bei dem Hebel nach vorne ist, dass der Drehpunkt des Fußes nicht ca. der des Hebels entspricht. Eine Lagerung unter dem Gummi führt dazu, dass das aufgeglichen werden kann.

Bei der Britin habe ich deswegen auf eine andere Fußrastenanlage mit Gelenkstange umgebaut. Hinterher habe ich allerdings erfahren, dass eine Gleitlagerung unter dem Gummi auch gereicht hätte.

Nur so als Anregung für den nächsten Moment mit genug Muße. Cool
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Simon

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