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Relaisumbau
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Hammer's Luzifer
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 09, 2019 12:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michael,

Die haben tatsächlich Regler für die alten XJ mit moderner MOSFET Technik.
Fix und fertig konfektioniert mit passendem Stecker.
Die Preise sind allerdings auch gesalzen deshalb schreibe ich die erst mal an und versuche mein Problem genau zu erklären

Hier ist was ich brauchen könnte:

https://www.carmo.nl/index.php?main_page=product_info&cPath=4318_1083_1086&products_id=268

Meine Idee war an der Stelle wo der " Ignition Switch " eingezeichnet ist das Relais zu setzen.
Damit das braune Kabel auch die tatsächliche Batterie Spannung bekommt.

Danke für den Link!

Gruss Axel
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georg_horn
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 09, 2019 2:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Doofe Frage, wieso braucht der Regler überhaupt das braune Kabel um die Spannung der Batterie messen zu können? Er ist doch über das rote Kabel mit der Batterie verbunden.

Und natürlich haben Stecker und Schalter einen Übergangswiderstand, aber ist der wirklich so hoch dass da ein halbes Volt verloren geht?

Ich will das ja alles nicht abstreiten aber die Praxis zeigt bei mir an 3 Turbos dass die Ladespannung anscheinend OK ist, jedenfalls machen meine Gelakkus keine dicken Backen. Gemessen habe ich da noch nix (ausser nach meiner Messmethode, Mopped läuft -> Ladespannung, Kompression usw. in Ordnung...)
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Gruss,
Georg

Fahrt so schnell ihr könnt, so lange ihr noch könnt!
(Uli Peil im XJ-Forum)
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Hammer's Luzifer
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 09, 2019 3:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Georg, Deine " Doofe Frage " kann ich nur mit Vermutungen beantworten da das Innenleben unserer Regler mit Harz vergossen ist.

Alte mechanische Regler hatten 3 Spulen mit Kontakten:
Spannungsspule für die maximale Ladespannung
Stromspule für den maximalen Ladestrom
Rückstromspule damit bei stehendem Motor kein Rückstrom von der Batterie zur Lichtmaschine fliesst und die Batterie leersaugt

An der grundsätzlichen Funktion dürfte sich auch mit den elektronischen Reglern nichts geändert haben.

Dass das braune Kabel die tatsächliche Batteriespannung braucht hat meine Messung ergeben.
Thyristoren brauchen ein Steuersignal damit richtige Spannung ausgegeben wird.
Und geschaltet durch den Zündschalter muss es auch sein vermutlich um den Rückstrom zu unterbinden.

Gruss Axel

Nachtrag: Ist schwierig was zu finden aber hier eine Erklärung aus einem anderen Forum:

Sense oder Sensorleitung

Hintergrund ist ganz einfach der: wenn Hohe Ströme in einem dünnen Kabel fließen, und ja in unserem Moped sind alle Kabel viel zu dünn, dann gibts einen Spannungsabfall im Kabel ganz ohne Stecker.
So und damit kann der Regler schon nicht mehr richtig arbeiten und auf die Ladeschlussspannung regeln.
Jetzt gibts dafür die Sense Leitung die ist einfach nur an Plus angeschlossen und macht nichts anderes als die Batteriespannung in den Laderegler zu leiten, ganz ohne Spannungsanfall.
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Holzi
Vielschreiber
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 09, 2019 4:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Axel,
die Preise sind nicht gerade im Unterenbereich, das hatte ich auch schon gesehen. Es könnte sich aber lohnen, wenn man dadurch wo anders sparen kann.

Aber alles umbauen wie unter https://motogadget.com/de/ angeboten wird ist doch mit Sicherheit noch mehr Aufwand und bestimmt nicht einfach. Den Preis lassen wir mal lieber weg Wink Embarassed


Gruß

Michael
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Hammer's Luzifer
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 09, 2019 5:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michael,

Bei motogadget hab ich auch schon eingekauft :
Ein elektronisches Blinkrelais für die 6 Volt Honda oder auch wasserdichte Relais ... Razz
Muss ja nicht gleich ein Komplettumbau sein !

Gruss Axel
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Ingo Kirstges
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 09, 2019 5:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hammer's Luzifer hat Folgendes geschrieben:
An dem Punkt bin ich jetzt angelangt: Ich habe da zu wenig Spannung im Vergleich zur tatsächlichen Batterie Spannung gemessen.
Provisorisch habe ich das braune Kabel zum Regler aus den Stecker heraus genommen und direkt vom Pluspol der Batterie mit Spannung versorgt.
Das Ergebnis waren 14,3 Volt Ladespannung bei 4.500 r/min.

Gruss Axel


Hast du das braune Kabel auch mal mit einem größerem Durchmesser probiert?
Ein größerer Durchmesser hat einen geringeren Widerstand, somit weniger Spannungsverlust.

https://www.wirsindheller.de/spannungsabfall-kabellaenge.3829.html

http://www.balimara.net/Tipps%20und%20Tricks/kabelque.htm
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Gruß Ingo


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Hammer's Luzifer
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 09, 2019 6:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ingo hat Folgendes geschrieben:
Hast du das braune Kabel auch mal mit einem größerem Durchmesser probiert?


Das ist durchaus richtig aber da fliesst kein hoher Strom da das braune Kabel nur ein Signal ( Sense - siehe weiter oben ) zum Regler bringt.
Das ist dort vielleicht missverständlich ausgedrückt - die meinen auch das rote Pluskabel ist unterdimensioniert.

Die hohen Ströme fliessen durch die drei weissen Kabel von der Lichtmaschine und durch das rote zur Batterie und das schwarze zur Masse.
Wenn an der Stelle etwas unterdimensioniert ist dann das rote und das schwarze.

Gruss Axel
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Walli
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 09, 2019 7:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mich würde zwecks besserem Verständnis mal das Innenleben (Schaltbild) unserer Regler interessieren... leider habe ich nirgends eine Info drüber gefunden.

Das Teil von CARMO hat zwar seinen Preis, aber der ist bei einer Kleinserie durchaus gerechtfertigt, wenn die Qualität stimmt und man seine Probleme dadurch tatsächlich los wird.

Gruß Walli
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TripleTreiber
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BeitragVerfasst am: Do Jan 10, 2019 2:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Schema findet man vielleicht hier

http://www.yamahatriples.com/files/5613/2786/4749/Yamaha_XS750_Service_Manual.pdf

auf Seite 152. Ist zwar XS 750, aber die hat ja auch eine fremderregte Lima. Es gab da auch mal eine Seite in

www.yamaha-triples.org/

mit einem "Voltage Regulator Schematic", im Prinzip zum Eigenbau geeignet, aber leider kann ich sie nicht mehr aufrufen.

Vielleicht hilft das trotzdem.

Gruß
Klaus-Dieter
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Walli
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BeitragVerfasst am: Do Jan 10, 2019 8:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Klaus-Dieter, ja das hilft mir tatsächlich.

Das System ist dem der 12V MZ bis auf den Regler ähnlich.
Durch die hier elektronisch geregelte Steuerpannung der Erregerwicklung wird im Prinzip auch die abgebende Leistung der Lima geregelt, je nach Verbraucher und unabhängig von der Drehzahl.
In diesem System kann man manuell nicht nachregeln, schon Kontaktschwierigheiten im Erregerstromkreis beeinflussen die Bordspannung nachhaltig.
Außerdem können elekronische Bauelemente wie z.B Kohleschichtwiderstände und Kondensatoren, auch wenn sie im Baustein vergossen sind, trotzdem altern und ihre Werte verändern, was sich ebenfalls geringfügig auf die Spannung auswirken würde.

Mit elektronischen Reglern selbst habe ich nur wenig Erfahrung, man kann sie nur durch Austausch vergleichen.

Wie gesagt, die Elektrik meiner 58L ist original, unverändert und hat noch nie irgend ein Problem gemacht.

Gruß Walli
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corvus-berlin
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BeitragVerfasst am: Di Jan 22, 2019 5:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

da muß ich nochmal nachfragen. Das Steuergerät braucht eine Stromversorgung von - bis. Richtig ?
D.h. , wenn ich (z.B.) ein 2,5er Kabel dahinziehe , habe ich erstmal
eine mögliche Fehlerquelle des schlechten Anspringens beseitigt.
Ok.

Bei "richtigen" Verbrauchern wie Licht. Anlasser, Hupe, Heizgriffen usw.
hätte ich das verstanden , aber dies war mir neu.

Da wir hier von 30jährigen Maschinen sprechen, drängt sich die Option
der Erneuerung des kompletten Kabelbaumes ja im Prinzip auf.
Aber wozu ? Wenn es läuft, nicht anfassen. Ansonsten: Rumdoktorn
und warten, bis die nächste Unzulänglichkeit auftritt.

Was erwarten wir von Produkten mittlerer Art und mittlerer Güte?
Die Firma Yamaha wird uns ob unserer Passion hassen, kann ich mir denken.

Viele Grüße C.
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Hammer's Luzifer
Inventar
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BeitragVerfasst am: Di Jan 22, 2019 6:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

C. hat Folgendes geschrieben:
Die Firma Yamaha wird uns ob unserer Passion hassen, kann ich mir denken.


Tun die schon indem die Ersatzteilversorgung eingestellt wird ... Twisted Evil

Ich versteh Deinen Beitrag nicht so richtig ...
Willst Du einen Oldie am Leben halten oder was zuverlässig neues fahren ?
Ein Oldie kann auch zuverlässig sein aber braucht dann besondere Zuwendung .
Besonders die alte Elektrik kann viele Probleme machen weil die alten Stecker offen sind und korrodieren .
Kannst ja mal ein Voltmeter in die Hand nehmen und nachmessen wieviel von den 12 Volt Batterie Spannung an den Verbrauchern ankommen ?
Und grade die TCI ist bekannt dafür dass kein Zündfunke mehr da ist obwohl der Anlasser noch gut dreht ...
Ich selbst bin 2018 über 16.000 km mit einem Motorrad aus 1983 gefahren ohne ADAC Pannenhilfe ... Very Happy

Gruss Axel
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corvus-berlin
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BeitragVerfasst am: Di Jan 22, 2019 6:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Luzifer,

mein Beitrag war jetzt nicht so wertvoll, stimmt.

Aber Dein: Willst Du einen Oldie am Leben halten oder was zuverlässig neues fahren ?
war richtig gut. Very Happy

Ironie kennt keine Grenzen. Gefällt mir.
Der neue Scheiß funktioniert nur neu, wenn man neu richtig definiert.
2 Jahre ? 3 Jahre ? Ich habe hinlänglich Erfahrung.

Ich will jetzt nicht offtopic gehen, aber das , was wir da haben ,
wird nicht mehr zu haben sein. Einfachste Russentechnik mit viel Spaß beim Fahren und warten / pflegen wird den Motorradkäufern der Zukunft verwehrt bleiben.

In diesem Sinne : Viele Grüße C.
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WeDoTheRest
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BeitragVerfasst am: Di Jan 22, 2019 8:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte mir gar nicht vorstellen so einem CAN-BUS-Teil irgend wo liegen zu bleiben ......
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Keep The Rubberside Down.
Gruß, Jörg
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Hammer's Luzifer
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BeitragVerfasst am: Di Jan 22, 2019 9:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ob die zuverlässig sind oder nicht wird sich erst in vielen Jahren zeigen ... Shocked

Fest steht nur dass Selbsthilfe nicht mehr möglich ist .
Das neumodische Zeug sorgt immerhin für weniger Schadstoffe aus dem Auspuff !
Mit Russentechnik kenn ich mich nicht aus aber einen Oldie mit 6 Volt Technik hab ich auch noch in der Garage .
Unterbrecher und Schwungrad Magnetzündung inbegriffen . Einzylinder Viertakter mit 250 Kubik .
Auch damit bin ich noch nie liegen geblieben ! Braucht halt etwas mehr Liebe und Pflege das Teil .
In die Werkstatt Brauch ich die Kleine nicht mehr zu bringen - der Mechatroniker steht mit dem Diagnosestecker davor und das war's dann auch schon ... Evil or Very Mad

Gruss Axel
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 23, 2019 11:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

corvus-berlin hat Folgendes geschrieben:
...Da wir hier von 30jährigen Maschinen sprechen, drängt sich die Option der Erneuerung des kompletten Kabelbaumes ja im Prinzip auf...

Kann, muss aber nicht sein. Ich fahre seit mehr als zehn Jahren solche Maschinen im Alltag. Komplett erneuert habe ich noch keinen Kabelbaum, einzelne verdächtige Teile schon. Mein letzter Elektrikausfall war vor neun Jahren in einem alten Sicherungskasten.

corvus-berlin hat Folgendes geschrieben:
...Wenn es läuft, nicht anfassen... ...warten, bis die nächste Unzulänglichkeit auftritt...

Das ist für mich keine Option. Ich prüfe bei jeder Gebraucht-Erwerbung alle Kabel, sporadisch auch in den folgenden Jahren. Drohende Unzuverlässigkeit hat immer auch äußerliche Anzeichen. Bei Steckern und Schaltern muss ich dazu hinein schauen. Saubere Kontakte sowie intakte Isolierung (auch gegen UV-Strahlung) und solide Befestigung gegen Vibrationen sind das A und O.
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Jede Tat beginnt mit einem Traum.
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WeDoTheRest
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 23, 2019 11:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

So sehe ich das auch. Pflege heisst.... sich öfter darum kümmern. Nicht erst wenn's zu spät ist und irgend was nicht mehr geht.
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Hammer's Luzifer
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BeitragVerfasst am: Mi März 20, 2019 3:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mich jetzt noch einmal ausgiebig um die Elektrik gekümmert:

Vor der Winterpause:
Alle Steckverbinder / Zündschloss / Killschalter etc geprüft und gereinigt.
Die serienmässigen Relais im Stromkreis für Zündung / Starter gegen neue ausgetauscht und auch da die Stecker geprüft.
Nebenbei: Zündschalter und Killschalter waren in neuwertigem Zustand!
Die Sicherungsbox hatte ich vor einiger Zeit schon ausgetauscht weil die Glasrohr Sicherungen nicht mehr richtig hielten.



Jetzt habe ich nochmal zwei weitere Steckverbinder im Stromkreis der Zündung gegen Superseal ausgetauscht.
Meine Probleme sind geblieben trotz aller Bemühungen:

Zu hohe Ladespannung ( Über 15 Volt ) und
zu geringe Spannung an der TCI ( 11,5 Volt bei 12,5 Volt Batteriespannung )

Ich habe dann heute zwei Relais eingebaut - eins vor den Regler und die Batteriespannung geht jetzt zum Regler ( Sense ):



Das braune Kabel bringt die Referenzspannung der Batterie zum Regler ( Sense )
Das Ergebnis sind jetzt 14,4 Volt Ladespannung an der Batterie auch bei hohen Drehzahlen.

Das zweite Relais hab ich vor die TCI geschaltet und auch da ein Kabel von Batterie Plus über den Relaiskontakt zur TCI geschaltet.
Dazu das Rot / Weisse Kabel an der TCI durchgeschnitten und das Relais angesteuert.

Bei Bedarf kann ich das auch noch aufmalen zum besseren Verständnis.

Ob sich das so bewährt wie ich erhoffe kann ich erst nach ausgiebiger Erprobung sagen wenn ich tatsächlich nicht mehr so viel orgeln muss bis die Mähre endlich anspringt.
Heute ist Sie jedenfalls erst mal ganz spontan angesprungen nach der Winterpause!

Gruss Axel

Ach ja - die Hawker Odyssey war heute nach der Winterpause immer noch voll dienstbereit!
So was ist mir mit einem Säurefass oder Gel Akku niemals passiert!
Die brauchten immer erst mal eine neue Aufladung!
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Hammer's Luzifer
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BeitragVerfasst am: Mi März 20, 2019 4:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vergessen zu erwähnen also hier Ergänzung:

An jedem Stecker den ich bis jetzt abgeschnitten habe war der Grünspan schon einen halben bis einem ganzen Zentimeter in das Kabel gekrochen!
Das ist erst zu sehen wenn das Kabel abgeschnitten ist und ein Stückchen abisoliert um eine neue Verbindung zu machen.
Glücklicherweise waren bis jetzt alle Kabel lang genug so dass ich kürzen konnte bis wieder Kupfer ohne Grünspan zum Vorschein kam!

Gruss Axel
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Walli
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BeitragVerfasst am: Fr März 22, 2019 7:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

An jeder Verbindung Grünspan... ich denke diesen Kabelbaum hätte ich schon ausgetauscht. Rolling Eyes

Wenn noch genügend Vorrat ist, dass man wie in deinem Fall bis an eine nicht oxidierte Stelle einkürzen kann, gehts ja immer noch. Aber es können überall noch Überraschungen lauern, wo Haarisse in der Isolierung sind.
Ich mach immer noch etwas säurefreies Fett auf die neue Verbindung und halte kurz die Heißluftpistole dran, das Fett zieht schön ins Kupfergeflecht, da gammelt so schnell nichts wieder... hat sich Jahrzehnte bewährt, besser als Kontaktspray.

Der Reglerbaustein wurde bereits getauscht ?... ich nehme es doch an, oder ?

Gruß Walli
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