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massives Lenkerschlagen

 
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Schwarzwald-Tourer
Neuling
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Anmeldedatum: 02.05.2018
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Wohnort: Dornhan

BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2018 2:44 pm    Titel: massives Lenkerschlagen Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

Ich hab bei meiner XJ 600 S 4BRA Bj 1995 folgendes Problem:

Beim loslassen des Lenkers fängt dieser sammt Vorderrad und Gabel massiv an zu schlagen nach rechts und links. Das ganze fängt schon bei geringer Geschwindigkeit an ( so ab 30 km/h )

Wir haben, da die obere Gabelbrücke beim Geradeauslauf immer leicht nach rechts Stand, bzw beim gerade ausfahren immer leicht nach rechts lenken musste, versucht die Gabel zu entspannen. Leider mit nur mäßigem Erfolg.

Seither hat sie das Problem.

An das Shimmy habe ich auch schon gedacht, aber da ich mit Topcase fahre kenn ich das "normale" Shimmy und kann das schon mal ausschliessen.

Auch die Reifen verdächtige ich jetzt mal weniger. Es sind Avon Tires mit einer Laufleistung von jetzt 500km (Jaja, ich weis, die sind nicht gerade die beliebtesten )

Das Lenkkoflager scheint auch keine Rastpunkte zu haben.

Hat von euch noch jemand einen Verdacht?
Über die Suchfunktion habe ich es auch schon versucht, da finde ich aber hauptsächlich was über das normale Shimmy.
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Dominik schickt allen Grüsse

Nach 5 Jahren Abstinenz bin ich doch wieder rückfällig geworden.

XJ 600 S DIVERSION 4BRA BJ 1995
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WeDoTheRest
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2018 3:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"scheint" und "schließe ich mal aus" sind bei Problemfindung der falsche Ansatz. Erst kontrollieren und dann sagen "das ist es sicher nicht". Ich hab schon frisch aufgezogene Reifen gesehen die nicht richtig in der Felge saßen. Made by Fachwerkstatt. Also.... Rad raus, genau prüfen und frisch wuchten. Bei der Gelegenheit Lenkkopflager prüfen.
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Gruß, Jörg
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Joe Ka
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2018 3:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Intepretiere ich das richtig und du hast vor 500km einen neuen Reifen aufgezogen und seitdem das Problem?
Hast die Reifen selbst montiert, bzw. beim Händler zugesehen?
Evtl. ist sie in der Hinterkammer des Monteurs runter gefallen und hat jetzt einen leichten Schlag?

Falls du es machen lassen hast würde ich nochmal zu dem gehen und nochmal nachwuchten lassen.

Die Gabelstandrohre kannst auch auf Geradheit prüfen:
(Nur ums auszuschließen)

- Vorne aufbocken, so dass das Vorderrad frei in der Luft ist
- Vorderrad raus
- Achse wieder reinschrauben bis ca noch 1mm Spalt ist zwischen Schraubenkopf und Tauchrohr (Also nicht ganz rein schrauben geschweige denn fest ziehen)
- dann am rechten Holm die obere und untere Klemmung aufmachen und das Standrohr drehen (also nicht zerlegen oder rausziehen)
> wenn das Standrohr noch gerade ist wird der 1mm Spalt gleich bleiben, bei einem krummen Rohr wird der Spalt größer und kleiner
- dann rechten Holm wieder klemmen und die Klemmung vom linken Holm aufmachen und da das Standrohr genau so drehen

Gabel entspannt mit mäßigem Erfolg? Habt ihr dazu die Hauptmutter vom Lenkkopf oben gelöst?
Dabei auch mal das Spiel vom Lenkkopflager richtig eingestellt?
Wie das mit den zwei Nutmuttern funktioniert weißt du? Also das die untere das Spiel einstellt und die obere nur handfest angeschraubt wird.
Bzw. mal wirklich oben in die Lagerschale nach Marken geschaut, wenn man es eh schon die obere Brücke runter macht.
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Hammer's Luzifer
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2018 3:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast ja das Motorrad noch nicht so lange und bist wohl noch nicht viel damit gefahren ?
Das wird jetzt erst mal nach Arbeit klingen aber ich würde so vorgehen :

- Rad noch mal nachwuchten lassen
- Wenn der Lenker nicht gerade steht beim geradeaus fahren ist womöglich ein Standrohr verbogen.

Normalerweise muss dann die Gabel komplett zerlegt werden um das Standrohr zu untersuchen.

Allerdings könnte es schon helfen die Federn heraus zu nehmen und dann Prüfen ob sich die Gabel über den kompletten Federweg leicht bewegen lässt .
Dazu muss aber das Vorderrad montiert bleiben da sonst die Gabelholme nicht mehr unter Spannung stehen - falls vorhanden .

Gruss Axel
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Zuletzt bearbeitet von Hammer's Luzifer am Mo Mai 07, 2018 3:52 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Peter M.
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2018 3:47 pm    Titel: Re: Antworten mit Zitat

Das Lenkerschlagen hast du nur mit "Schminkkoffer"?

Fahr doch mal ohne...

Mit irgendwas auf´m Heck hat meine Kiste das auch, selbst mit einem leeren 5l. Kanister!

Bei 120 km/h kann ich sogar mit Gepäck freihändig fahren... bei 80km/h nicht.
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Sturzpads, Kettensatz 16/45-108, Stahlflex, Heizgriffe, Tourenlenker, Kurzgas, Gelkissen, Kompass,YSS-Federbein, Alarmanlage
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Schwarzwald-Tourer
Neuling
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2018 5:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also das Phänomen ist jetzt erst seid dem wir die Gabel versucht haben zu entlasten. Die Reifen sind jetzt wie gesagt ca 500km drauf und bisher war auch nix. mir ist nur aufgefallen das die Lenkstange leicht verbogen war (evtl um den Schiefstand auszugleichen??? Sah zumindest danach aus Shocked ) haben wir diese Ausgetauscht durch einen neuen LSL Superbikelenker. Daraufhin ist mir erst aufgefallen, das ich mich links weiter strecken musste und das es die Gabelbrücke war, die eben schief stand.

nach recherchen im Netz haben wir dann eben versucht die Gabel zu entlasten: Vordrrad entlasten, Steckachse, Spannschrauben unten sowie die Klemmschrauben an den beiden Gabelbrücken lösen, Rad zwischen den Beinen fixieren und am Lenker versuchen die Gabel ruckartig zu entspannen. Anschließende den Durchschub der Standrohre wieder einstellen/Angleichen uund alles von unten her wieder mit Drehmoment nach Yamaha-Angaben wieder zu gezogen.

Das Ergebnis: Die Gabelbrücke ist minimal gerader, dafür ist das Lenkerschlagen neu aufgetreten.

Ob ich mit Koffer oder ohne fahre macht kein Unterschied.
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Joe Ka
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2018 7:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Entspanne erst nochmal deine Gabel, aber löse dabei die Lenkkopfmutter. Wenn die beiden Gabelbrücken (leicht) zueinander verdreht sind is da nix mit ruckartig tatsächlich gerade bekommen. Da verspannst sie vermutlich nur noch mehr.

- Vorderachse lockern
- Klemmung der Standrohre an der unteren Brücke lockern
- Lenkkopfmutter lockern
> Dann mit dem Vorderrad gegen eine feste Wand und die Federung kräftig durchpumpen
.. so richten sich die beiden Gabelbrücken entlang der Standrohre wieder zueinander aus.

Dann teste mal ob die Gabelrohre noch gerade sind, wie ich es beschrieben hab, das Setup haste ja in dem Arbeitsvorgang dann quasi eh schon gemacht.
Das ist in ner halben Stunde gemacht.

Die Methode von Axel zum testen ist natürlich auch gut, weil sie nicht nur die Geometrie, sondern wirklich den Federweg testet, aber aufwendiger.
Am besten wären beide Tests zusammen (oder du kennst jemanden mit ner Drehbank und ner Messuhr, der sie mal einspannt und abfährt).

Kannst auch mal die Lenkerklemmböcke unter der Gabelbrücke lösen und inspizieren, die können auch einen schiefen Lenker verursachen.

Ja gut, wenn das Problem erst durch euren Versuch, die Gabel zu richten entstanden ist .. kleben die Wuchtgewichte noch im Vorderrad?
Könnt ja ein Zufall sein :D

Ansonsten verursacht Nachwuchten auch keine großen Kosten und sollte ausgeschlossen werden. Beim drehen lassen auf dem Wuchtbock kann man auch sehen ob die Felge einen Schlag hat.
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wormser
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2018 7:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Topcase runter und gut ist.Ganz einfach.
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Ingo Kirstges
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2018 8:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry offtopik
wormser hat Folgendes geschrieben:
Topcase runter und gut ist.Ganz einfach.


Macht auch bei 30 Km/h viel aus.
Solltest den ganzen Thread lesen, dann brauchst auch keine unqualifizierten Text schreiben.


Joe Ka hat ja geschrieben wie es zu richten ist.
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Gruß Ingo


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SiRoBo
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2018 9:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ist im Topcase irgendwas schwereres drin, dann ist das Shimmy normal. Ich kam mal auf die bescheidene Idee einen kleinen Werkzeugkoffer rein zu stellen. Twisted Evil
Die schiefe Fahrerei allerdings nicht. Schauamal ob das Hinterrad richtig ausgerichtet ist. Zeigt der Eimer sonst noch Schadensspuren? Nicht dass der Rahmen oder die Gabelholme einen weg haben...
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Simon

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Schwarzwald-Tourer
Neuling
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BeitragVerfasst am: Di Mai 08, 2018 6:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So, hab heut nochmal nach den Anleitungen von Joe KA die Gabel nochmal inspiziert und versucht zu entspannen. Konnte es aber noch nicht ausprobieren dank Nachtschicht.

Morgen geht es Vorderrad nochmals zum auswuchten. Danach werden wir sehen ob es damit erledigt ist.

Nochmal zum Dachkoffer: wenn dan sind meist nur die Innenfutter und zwei Regenkombis drin. Wenns mehr Gepäck gibt hab ich noch die Seitenkoffer.
Zudem sind wir auch nie bis zur Gewichtsgrenze beladen.

Ausserdem tritt das Phänomen auch ohne jegliches Gepäck und/oder Beifahrer auf.

Lange Rede, kurzer Sinn... ich werde Berichten sobald das Rad neu gewuchtet, die Mühle wieder komplett ist und die erste Probefahrt beendet ist.
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Dominik schickt allen Grüsse

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Schwarzwald-Tourer
Neuling
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 16, 2018 8:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für eure schnelle Hilfe.

Leider bin ich erst heut dazu gekommen die Diva wieder zusammen zu setzen und darf euch nun verkünden: die Gabelbrücke ist wieder gerade und das Lenkerschlagen ist auch behoben.

So macht das Fahren wieder Spass
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Dominik schickt allen Grüsse

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Joe Ka
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 16, 2018 9:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Freut mich, danke für die Rückmeldung.

Viel Spaß beim fahren :D
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