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Otto - die Geschichte.
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jens-mz
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BeitragVerfasst am: Do Nov 30, 2017 10:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Servus
Wenn ich das so sehe - ich mecker nie mehr über meine Bastelbude Shocked
(Wenn, dann nur leise)
_________________
Grüße Jens

XJ600N (RJ01) mit Heigl Facet Pick-Up
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Bubblee
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 01, 2017 3:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Welche Steigung haben die Stehbolzen?
1,5 oder 1,25mm? Question
Meine Gewindelehre ist gerade nicht zur Hand.
Für meine FT gab es günstig Ersatz bei Volker Wildung.
Er wird hier auch wieder meine erste Wahl für den neuen.

An meiner Bastelbude muss ich erst den Stehbolzen bündig abscheeren da noch etwa 15 mm noch raus schauen.
Eventuell schaffe ich es ihn aus dem Kopf raus zudrehen wenn ich eine Mutter anschweiße und etwas Temperatur einsetze.
Der Rahmen scheint mir aber etwas im Weg zu sein. Eng ist es allemal. Shocked

Andy
_________________
XJ 900S EZ.02, XJ 600S EZ.99+01, FT 500 EZ.82+84, XV 535 EZ.93
Wie immer Tipps und mehr kostenlos aber ohne Gewähr.
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netter Mann
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 01, 2017 7:09 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hut ab, lieber Eddie,
Deine Vorgehensweise und Dokumentation sind die besten Lehrbücher!
Danke für die Erläuterung der Stehbolzenbergung und Einsatz des Gewindeschneiders.
Letzteres hat mein Schwiegervater zwar hier liegen, bisher musste ich da aber noch nicht ran.
Hab ich irgendwie noch zuviel Respekt vor, den muss ich dringend noch verlieren. Wink

Ich sehe, schon, mit dem Zustand meiner Polly hab ich wohl echt Glück gehabt. Beim bisherigen Strippen sind mir erst zwei Schrauben in die Finger gekommen, die definitiv ersetzt werden müssen:
Ein Sechskantkopf zeigt Spuren einer mißlungenen Behandlung mit dem Maulschlüssel, ließ sich aber mit der Knarre noch lösen. Eine weitere Schraube musste ich ausbohren.
_________________
Gruß, Jens Helge
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 01, 2017 2:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ Oliver. Danke, ich hab in meiner Vorratskammer eine gefunden.

@ Jörg.
Obwohl ich nicht der konsequente Originalmacher bin, werde ich hier eine nehmen, die zu den anderen passt. Auspuffmuttern hätte ich auch, von dort:
http://www.autoteile-plauen.de/abgasanlage/
Übrigens, wer spezielle Muttern braucht, zum Beispiel für Lenkkopf oder Achsen, dem sei hier empfohlen, zu suchen:
https://www.contorion.de/befestigungstechnik/muttern/c-bowu

@ Jens.
Ein guter Vorsatz. Meckern hilft sowieso nicht, machen hilft.
Unter "Bastelbude" verstehe ich allerdings die Räumlichkeit, in der ich unter teils chaotischen Bedingungen versuche, meine Mobilität aufrecht zu erhalten.

@ Andy.
Die Bolzen haben ein Regelgewinde M8 x 1,25. Meiner ist aus einer verzinkten M8 x 80er Schraube zugeschnitten. Festigkeit 8.8, zulässiges Anziehmoment 27 Nm. 20 Stück 10 € von Wegertseder.

@ Jens Helge.
Dass meine Vorgehensweise immer richtig ist, von dem Anspruch bin ich weit entfernt. Aber Nachmacher können fest davon ausgehen, dass bei mir geklappt hat, was ich schreibe. Wenn´s ein Versuch ist, steht das auch da. Zu vielen Dingen habe ich Leute gefragt, die das richtig gelernt haben, und/oder schon oft gemacht haben. Nehme mir allerdings raus, zu variieren, wenn ich verstanden habe, worauf es ankommt. Einige Rezepte sind etwas angestaubt und gehören mal auf Vereinfachungsmöglichkeiten abgeklopft. Spontan fällt mir da Bremsenentlüften ein.
Dein geschädigter Sechskant findet sich so häufig, dass man ohne einen Handschlagschrauber eigentlich nicht auskommt. Meiner ist das Billigmodell von Louis. Da passen auch halbzöllige Stecknüsse dran.
_________________
Gruß. XJ-Eddie.
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 04, 2017 2:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Der Anstrich.

Lackieren war noch nie meine Spezialität, schon gar nicht pinseln. Speziell sind eher meine Rotznasen und Fehlstellen. Muss mir doch mal so eine Armbinde mit den drei Punkten besorgen. Deshalb lasse ich an Sachen mit Anspruch an das Finish lieber Profis ran. Hier beim Auspuff ist mir das nicht so wichtig, da zählt nur der Schutz vor Rost.



Hab jetzt doch nicht die schwarze Farbe genommen. Von der Silbernen war noch mehr da. Die Aushärtezeit ist mit ein bis sieben Tage angegeben, je nach Temperatur. Na gut, es gibt ja noch andere Sachen zu tun.

Das Schutzblech.

Das war jetzt nicht so richtig eine Herausforderung, aber wer braucht sowas dauernd. Abgebrochene Schraube raus gebohrt, ...



... alle Gewinde nachgeschnitten. M6 mit dem Akkuschrauber, was meinen Status als fauler Sack bestätigt.



Danach hatte das Teil dringend ein Bad nötig. Dann kam es mit neuen Schrauben an eine frisch geputzte Gabel.


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Gruß. XJ-Eddie.
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 06, 2017 2:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Neues für Ottos Bilderbuch. Die Radlager.

Es war ja mehr oder weniger Zufall, meine Entdeckung, dass das Vorderrad sich dermaßen schwer drehen lässt. Bisher kannte ich nur Radlagerschäden, die sich durch wackeln am Rad ermitteln liessen. Das hatte ich an Otto vor Monaten schon getestet, und das war damals wie heute ohne Befund gewesen. Die Zerstörung war wohl noch nicht so weit fortgeschritten, um fühlbares Spiel zu produzieren.



Schon beim Rad ausbauen war mir Rost und heftiger Verschleiß an dem Distanzstück aufgefallen.



Gereinigt und aus der Nähe wird deutlich, dass sich die zwei Dichtlippen des Wellendichtrings tief eingegraben haben. Da haben wir ihn schon, den Übeltäter, den Verursacher der feuchten Kellerwohnung. Darauf steht Schrottkiste, lebenslang.

So sieht das Teil normal aus:
https://www.cmsnl.com/yamaha-xj600s-1994-4br6-europe-244br-300e1_model38508/collar-3he_90387177y4/#.WiWiCHkxmUk
Mal sehen, wo ich schnell eins her bekomme.



"Einen Radlagersatz bitte. Komplett." hatte ich nur gesagt, und Wömbi schickte diesen Haufen Zeug für 56 Euro. Für vorne zwei Lager und für hinten vier, je zwei Wellendichtringe für vorn und hinten. Ich hab zunächst nur das Vorderrad gemacht.

Die Montage.



Das ist die Seite mit dem Wassereinbruch. Der Lager-Innenring ließ sich nicht mehr mit der Hand drehen. Ein kräftiger Schlag auf den Innenring (geht, weil, ist ja sowieso kaputt) verschafft normalerweise Luft, um die Distanzhülse auf die Seite zu drücken. Die ließ sich das aber hier nicht gefallen. Na gut, dann halt auf der anderen Seite. Eine Seite geht immer.



Dieses Lager war nicht ganz so, aber auch schwergängig. Interessant, die Tacho-Mitnehmerscheibe...



...mit Spuren vom meistgemachten aller Fehler. Tachoantrieb nicht in die Zapfen eingefädelt, einfach mit Gewalt rein gedrückt, Zapfen krumm. Beim gerade biegen ist mir einer abgebrochen. Warum die Federscheibe Spuren von Hammerschlägen hat? Keine Ahnung. Ich war´s nicht.



Die Hülse ließ sich dann ohne Umstände zur Seite drücken...



... und bekam ordentlich auf den Däz, mit dem achter Durchschlag und 500er Hammer, wechselseitig unter Weiterdrehen, bis gegenüber das eine Lager raus flog. Das Zweite habe ich zunächst drin gelassen. Das dient noch mit eingesteckter Achse als Führung beim Einbau des ersten neuen Lagers.



Das Rad hat dann erstmal eine Runde Wellnessbad genommen.



Dieses Bild oben stammt von einer gleichen Aktion an meinem Mr.X. Um ein neues Lager zu zentrieren, nutze ich immer die eingesteckte Achse. So kann es sich beim eintreiben nicht verkanten. Hier auf dem Bild beim zweiten Lager ist die innere Distanzhülse natürlich schon drin. Für den Arbeitsgang beim ersten neuen Lager hatte ich das Alte auf der Gegenseite zunächst drin gelassen, dann durch das Neue hindurch heraus geschlagen. Die neuen Lager, frisch aus dem Kühlschrank, habe ich eingetrieben mit Ölung, Hammer und einer 30er Nuss. Die hat außen 40 mm und passt genau auf den Außenring.



Und der Tacho funktioniert doch, trotz nur eines einzigen Zapfens.



Mit dem vergammelten Distanzstück habe ich das Rad erst mal wieder eingebaut. Der Bock muss ja bewegbar sein. Der neue Krümmergewindebolzen ist übrigens inzwischen auch an seinem Platz. Feierabend für heute.



Und zum Schluss noch ein Portrait von den beiden Hauptdarstellern.
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Gruß. XJ-Eddie.
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WeDoTheRest
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 06, 2017 3:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kleiner Tip am Rande. Wenn man die neuen Lager vorher in‘s Gefrierfach legt fallen die fast von allein rein.
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Gruß, Jörg
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Hammer's Luzifer
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 06, 2017 4:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wärme und Kälte sind auch meine Favoriten ... Very Happy

Schrauben und Muttern z.B. am Auspuff gehen fast von alleine los wenn ich da mal den Brenner drangehalten hab ...

Da kannste mit WD 40 baden bis zum jüngsten Tag und die Wirkung ist nicht vergleichbar ... Crying or Very sad

Gruss Axel
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Jenser
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BeitragVerfasst am: Do Dez 07, 2017 4:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

XJ-Eddie hat Folgendes geschrieben:
Neues für Ottos Bilderbuch. Die Radlager.
Die neuen Lager, frisch aus dem Kühlschrank, habe ich eingetrieben mit Ölung, Hammer und einer 30er Nuss. Die hat außen 40 mm und passt genau auf den Außenring.


Also "kalt" macht er & drin ist es auch.
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Gruß
Jens`er

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Man nimmt nicht zu und wird dick zwischen Weihnachten und Silvester, sondern zwischen Silvester und Weihnachten.
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WeDoTheRest
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BeitragVerfasst am: Do Dez 07, 2017 5:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh... Hab ich überlesen.. Very Happy
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Gruß, Jörg
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 11, 2017 2:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lustige Weihnachtsbastelei. Eine Ölpipeline.

Draußen Schneegestöber, da verziehe ich mich doch gerne in meine lauschige Bastelbude. Nachdem einige andere Patienten versorgt sind, ist Otto mal wieder auf seinem Lieblingsplatz bei dem Wetter. Den lang ersehnten Kettenöler soll er jetzt endlich bekommen. Das allwöchentliche Schmieren hatte sich bei zunehmendem Sauwetter als unzureichend erwiesen:
http://www.xj-forum.de/bb/viewtopic.php?p=364475#364475

Ein paar Schläuche, Schrauben und Bleche gibt mein Lager eigentlich immer spontan her. Der Platz für die Handpumpe war schon lange gewählt, die Erreichbarkeit auch vom Fahrersitz aus getestet. Obwohl, bei meinen anderen Ölern pumpe ich nie während der Fahrt, meist unmittelbar vor dem Start, und das reicht dann für den Tag. Ohne Regen auch länger.



Die Blechverkleidung muss noch Platz lassen zur Schwinge zum Einfedern. Am Blech ist noch die weiße Schutzfolie. Da hinter der Behälter und seine Halterung hatten schon lange vorgefertigt auf ihren Einsatz gewartet:
http://www.xj-forum.de/bb/viewtopic.php?p=359501#359501



Die Befestigung in Klemmtechnik am Sozius-Fersenschutzbügel. Mit Zwischenlage aus einem PE-Reststück.



Ein Schlauchhalter aus Alu. In Produktion und...



...nach der Montage. Mit Schlauch hinten schon dran.



Die Rückseite. Ausrichten auf die Kette durch biegen des Halteblechs.



Schläuche anschließen. Ein 6er NBR für´s Öl zum Abzweig, von da einer nach oben und einer zur Pumpe. Der muss die Pumpbewegungen mitmachen, ist deshalb aus Silikon. Abstand zum Reifen 5,5 cm.
Ob ich wohl das Rahmendreieck noch zumachen sollte?



Der 6 x 10er PVC-Schlauch zur Belüftung der Leitung endet unter dem Sitz mit einer Vergaserdüse.



Öl rein, fertig, die Kette kann geflutet werden.
Ach so, Sturzpads hat er nebenbei auch noch bekommen.



Und weil noch ein Stückchen Blech übrig war, muss ich das ausgerissene Loch nicht mehr sehen, und die Tachowelle erfreut sich einer weniger rustikalen Schelle.
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netter Mann
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BeitragVerfasst am: Di Dez 12, 2017 7:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

Handwerklich sehr saubere Arbeit!

Das punktuelle Ölen wird einfach durch mehrfaches Drücken bei laufender Kette kompensiert.

Wann geht der Eddie-Oiler in Serie? Very Happy
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Di Dez 12, 2017 11:07 am    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist ganz einfach, Jens Helge. Ein mal drücken reicht, und die geringe Fliessgeschwindigkeit, gesteuert durch die Wahl der Belüftungsdüse, sorgt beim fahren für die Verteilung auf der Kette.

Technisch hätte ich mit Serienfertigung kein Problem, aber bei unserer Gesetzlage verkauf ich lieber nix. Wer´s nachbauen möchte – nur zu. Freut mich.
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Do Dez 14, 2017 11:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hammer's Luzifer hat Folgendes geschrieben:
...Da kannste mit WD 40 baden bis zum jüngsten Tag und die Wirkung ist nicht vergleichbar ...
Ganz meine Meinung und Erfahrung. Allerdings bin ich zu vorsichtig, als dass ich einen Brenner ans Motorrad halten würde. Die Heissluftpistole muss reichen.

Und statt WD40 nehme ich lieber die erfolgreicheren Alternativen. Für Schrauben, Bolzen und Lager – eben alle Innenteile, wo Kälte hilft: Loctite Freeze and Release. Für sonstige Entrostungen Nigrin Hybrid. Ein Beispiel:



Die Klemmschrauben haben unten an der Gabel den denkbar ungemütlichsten Wohnort und sehen meistens schlimmer aus als hier.



Sprühen, ein paar Sekunden einwirken lassen, mit Druckluft abblasen.



Und die Welt sieht wieder viel freundlicher aus. So kann man mit kleinen Dingen Freude bereiten. Wie Weihnachten.
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Do Dez 14, 2017 11:05 am    Titel: Antworten mit Zitat

Die Opfergabe. Sturzpads.

Ich wollte was sinnvolles tun, damit besonders teures und für die weitere Fortbewegung wichtiges wie der Motor nicht zu Schaden kommt, wenn mal wieder beim Parken was schiefgeht. Die kaufbaren Sturzpads, meist mit nur einer dünnen Schraube versehen, überzeugen mich nicht von ihrer Tauglichkeit. Ich befürchte, entweder schützen sie nichts, oder sie beschädigen das, wo sie angeschraubt sind.

Mein Neubau einer etwas solideren Version besteht aus einer durchgehenden Gewindestange, einigen Muttern, ein paar Stücken Kunststoffrohr und außen angeschraubten Gummirollen. Die Gummis nennen sich Endkappen, und sie stammen von einem Bootstrailer. Die Teile haben alle zusammen 20 Euro gekostet. Ein überschaubarer Schaden, wenn´s mal hart kommt.



Zum anschrauben bieten sich die ohnehin vorhandenen Löcher in den Motorhaltern an. Hier die erste Anprobe, um die Machbarkeit zu testen.



Jetzt erleichterten die zur Zeit abmontierten Auspuffkrümmer die Fertigstellung. Die Querstrebe wird sich bei einem Sturz unweigerlich verbiegen, und ihre Gummi- und Kunststoffteile werden hoffentlich den Motor am Stück lassen. Ein Umfallen aus dem Stand traue ich der Konstruktion zu, ohne Schaden zu überstehen. Wir werden sehen, ob die Götter gnädig sind.
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Gruß. XJ-Eddie.
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Stan_Ac
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BeitragVerfasst am: Do Dez 14, 2017 4:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mir reichen meine Sturzpads die als Ersatz in der obersten Bohrung des Motors sitzen.

M10er Schrauben mit entsprechender selbstsichernder Mutter versehen.

Nen Umfaller halten die ganz sicher aus.
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Gruß Oliver


Die schönste Verbindung zweier Punkte ist eine Kurve.

Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung
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Blackman
Schreiber
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BeitragVerfasst am: Do Dez 14, 2017 5:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Auch wenn ich nun wo an ecke ,aber wenn ich darüber nach denken muss ob ich sturz pats brauche ,dann hör ich das Fahren auf .
Ich bin ja 7 Jahre Motorcross gefahren halt nur bei Rennen ,und eben meine 50000 km Grossroller und nun eben 10000 kmMotorrad ,Und muss mir selbst eingestehen ich habe noch nie darüber nach gedacht was wäre wenn .
Weil wenn es mich aaufs Maul schmeist ob nun durch andere oder ich selbst gehört das dazu dann schubberts eben das Moped rund .
Aber dis jetzt teu teu teu.
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gruss Schwabischfränkischer Divatreiber
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SiRoBo
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BeitragVerfasst am: Do Dez 14, 2017 5:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eddie, das sieht ja heiß aus.

Was mir aber auffällt: Alle Sturzpads und Bügel sind in der Regel nicht direkt an einer Motorhalterung angebracht, sondern haben Blechlaschen, damit der Stoß nicht direkt darauf geht, sondern die Lasche den Stoß elastisch und bei Bedarf plastisch aufnimmt. Damit werden Motor und Rahmen bei Aufschlägen besser geschützt. Zum im Stand Ablegen wird Deine Konstruktion sicherlich reichen. Aber wehe, die Moppete bummst es mal richtig auf die Seite oder rutscht liegend irgendwo dagegen... Die vorderen Haltelaschen sind nämlich beidseitig verschraubt und damit so richtig schön starr. Wink
_________________
Simon

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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 15, 2017 12:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, es gibt sicher viele mögliche Konstruktionen. Bei meiner hoffe ich auf den Vorteil der zwanzig Zentimeter langen seitlichen Überstände, die sich biegen und Energie aufnehmen können. Bisher sind meine Alltagsmoppeds wenn, dann aus dem Stand umgefallen. Meist wegen prekärer Situationen an den Einsatzorten. Um das Risiko Verdienstausfall zu vermindern, investiere ich doch gern mal einen Zwanziger.
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Gruß. XJ-Eddie.
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 15, 2017 12:38 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ Blackman, aber du trägst Protektorenklamotten, du Weichei. Very Happy
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