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Mr.X - Die Geschichte.
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Gerhard aus HH
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 17, 2014 8:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.tourenfahrer.de/motorrad-technik/praxis-und-ratgeber/service-reifenfreigaben/

Zitat:"Freigaben durch die Reifenhersteller
Die Reifenhersteller möchten ihre Pneus natürlich für möglichst viele Motorräder anbieten können, weshalb Sie auf Basis von Fahrversuchen immer neue Freigaben erwirken. Alle großen Reifenhersteller haben umfangreiche Datenbanken mit ihren Reifenfreigaben aufgebaut, auf die über das Internet zugegriffen werden kann. ...."
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+ 11/2018
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 17, 2014 11:18 am    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, dass ich das jetzt auch mal weiß.
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Gruß von Eddie.
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UweE
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BeitragVerfasst am: Di Sep 02, 2014 3:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Eddie,

dank Deines Beitrags in meinem Seca-Thema habe ich hier mal reingeschaut.

Klasse Bericht!
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Gruß Uwe
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Di Sep 02, 2014 10:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Blumen, Uwe.
Ich hätte noch etliches mehr auf Lager - mein Schrotthaufen gab mir die Gelegenheiten. Es ist aber so, dass der Spaß an langen Texten in Foren nicht sehr verbreitet zu sein scheint. Deshalb habe ich mein Mitteilungsbedürfnis in letzter Zeit etwas gebremst.
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Gruß von Eddie.
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UweE
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 03, 2014 9:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das finde ich auch etwas betrüblich, dass ausführliche Berichte etwas wenig Beachtung finden. Da steckt ja auch immer Arbeit drin, das alles zu bebildern usw. Und für Leute die umbauen, restaurieren wollen sind sehr brauchbare Tips dabei. Man muss dadurch kein Lehrgeld bezahlen, wenn man das nutzt.

Na ja, egal, ich lasse mich dadurch nicht bremsen ... Very Happy
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Gruß Uwe
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SiRoBo
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 03, 2014 9:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

XJ-Eddie hat Folgendes geschrieben:
Es ist aber so, dass der Spaß an langen Texten in Foren nicht sehr verbreitet zu sein scheint. Deshalb habe ich mein Mitteilungsbedürfnis in letzter Zeit etwas gebremst.


Das Problem liegt doch darin, dass die Informationen in einem Forum sehr verstreut herumfliegen und deswegen gar nicht immer so einfach gefunden werden können. Vor allem: Suche ich nach minimal anderen Begriffen, finde ich die Inhalte nicht.

Um sein Wissen richtig weiterzugeben muss man also Bücher schreiben, oder Veröffentlichungen. Das muss nicht gleich ein riesiges Werk sein. Eine Anleitung für für die Foren-eigenen, technischen Handbücher reicht da schon. Und dann fliegt das Wissen auch nicht nur implizit an vielen Stellen im Forum, sondern explizit in einer dafür vorgesehenen Ablage. Dann ist das quasi eine öffentliche Bibliothek. Wink
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Simon

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SiRoBo
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 03, 2014 10:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Weil mich es damals gejuckt hat, habe ich z.B. eine Anleitung zum Kettensatzwechsel geschrieben. Lag ewig brach auf meiner Festplatte. irgendwann hab ich es dann schön gemacht und raus gehauen.
>>>Klick-Klack<<<

Das war gar nicht so einfach, weil man sich doch mehr Gedanken macht als bei einem "schnell mal" geschriebenen Forumsbeitrag. Dafür hat die Nachwelt dann mehr davon. Wink
Und ich selber schau es mir bestimmt auch wieder an, wenn ich nochmal die Kette wechseln muss. Cool
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Simon

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netter Mann
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 03, 2014 10:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

SiRoBo hat Folgendes geschrieben:
>>>Klick-Klack<<<


Ja, das hast Du prima gemacht! Ich hab das .pdf irgendwo auf `ner Platte aufgehoben.

Aber -autsch- obiger link klick-klackt nicht... mehr! Crying or Very sad
Ich lande auf `ner Fehlermeldeseite...

Der MR X Thread gefällt mir! Very Happy

Gruß
netter Mann Cool
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SiRoBo
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 03, 2014 4:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

netter Mann hat Folgendes geschrieben:
Aber -autsch- obiger link klick-klackt nicht... mehr! Crying or Very sad
Ich lande auf `ner Fehlermeldeseite...


Ja, ich hab es mir glücklicherweise auch noch gezogen. Twisted Evil

Neee. Rolling Eyes Natürlich mehrfach gesichert. Laughing

Uwe weiß jetzt Bescheid wegen dem Problem.
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Simon

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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 03, 2014 5:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ach ja, die "Technischen Handbücher". Nachdem ich bei der Fünffuffziger nichts gefunden hatte, war das zunächst mal kein Thema mehr. Die Rubrik könnte ich mit einigem füllen. Ich such mal was raus, aus meinem Fundus.
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Gruß von Eddie.
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Fr Nov 07, 2014 10:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

100 000 km.

Hallo mal wieder. Heute möchte ich euch von meiner Inspektion berichten, denn "Er" hat die Hunderttausend überschritten. Was für einige belanglos ist, für andere ein Grund zum feiern, war für mich Anlass, meinem Alltagsmopped etwas gründlicher auf den Zahn zu fühlen. Die Inspektionsintervalle hatte ich schon seit langem eigenmächtig auf zehntausend Kilometer gedehnt. Einfach mit der Überlegung, wenn der Fahrer zugleich der Schrauber ist, bleiben Defekte bereits in der Entstehungsphase nicht unentdeckt und können flugs behandelt werden. Trotzdem war es passiert, dass ein Gaszug riss, weil ich trotz erkanntem Problem zu lange gewartet hatte, und dass die Gabel tagelang triefte. Es fehlt mir wohl etwas Konsequenz, meist aber auch Zeit. Nun sollte alles besser und folgende Wartungen erledigt werden:

Sekundärantrieb prüfen
2 neue Reifen
Bowdenzüge neu
Motorölwechsel
Bremsbeläge neu
Gabel Simmerringe neu
Lenkkopflager neu

Wie bei so einem prähistorischen Fahrgerät nicht anders zu erwarten, hätte ich über das alles einiges zu erzählen, möchte aber zunächst mal nur eins herausgreifen. Ein recht montagefreundliches Bauteil, was sicher noch nicht jeder von innen gesehen hat. An alten Motorrädern vieldiskutiert und oft Anlass zur Klage bietend, reicht oft zur Verbesserung, den serienmäßigen Zustand wiederherzustellen.

Die Gabel.

Die erst vor wenigen tausend Kilometern eingebauten Simmerringe von Tourmax hatten nicht lange dicht gehalten. Originale Yamaha-Teile sollten es jetzt sein. Und diesmal wollte ich bei der Gelegenheit auch nach den Gleitringen schauen.



Rechtes Bild, da drückt die Schraubzwinge den Stopfen an seinen unteren Anschlag, um den Sicherungsring heraus zu ziehen. Mein Schraubstock hat selbstgemachte Schonbacken aus Bleiblech vom Klempner.



Links läuft zwanzigtausend Kilometer altes Gabelöl heraus, gestresst vom vernachlässigten Straßenwesen in meiner Stadt. Rechts steckt der Gabelholm auf dem im Schraubstock eingespannten Eigenbau-Werkzeug mit 19er Schlüsselweite, hergestellt aus einem 70 cm langen M12er Gewindestab und einigen Muttern.



Es dient zum Gegenhalten des Dämpferrohres beim Lösen der Fussschraube (links) mit einem 8er Inbusschlüssel, um Stand- und Tauchrohr zu trennen.



Der Blick in die Tiefe des Tauchrohres zeigte, dass hier Entschlammen sinnvoll war. Der Mist da unten kommt wohl beim puren Ölwechsel nicht einfach so zur Ablassöffnung heraus. Intensive Spülung mit Benzin holte das hier nach. Die oberen Gleitringe (rechts) zeigten sich noch in erstaunlich gutem Zustand mit vollständig erhaltener Teflonbeschichtung. Wie schön. Sonst hätte ich mir einen Auszieher besorgen müssen. Untere Gleitringe gibt es bei diesem Modell nicht. Im Hintergrund liegen die Wellendichtringe, die triefenderweise um ihre Ablösung gebeten hatten, wegen der diese ganze Aktion stattfand.



Die Kolbenringe aus Kunststoff am Dämpferrohr sehen etwas mitgenommen aus. Wenn es die als Ersatzteil gäbe, wären da jetzt neue drin. Gibt´s aber nur als komplettes Dämpferrohr für 80 Euro das Stück, und so schlimm ist es nun doch nicht. Die Bohrungen seitlich am Dämpferrohr stellen praktisch das Zugstufenventil dar. Das Druckstufenventil (rechts) am unteren Ende des Standrohres scheint in Ordnung zu sein. Mehr als dass der Ventilteller beweglich ist und federt kann man da eh nicht testen, weil keins der Einzelteile herausnehmbar ist. Somit entfällt eine Messung der Bohrung, die Aufschluss über Verschleiss liefern könnte. Auch eine möglicherweise erlahmte Ventilfeder ist bei der Konstruktion nicht ersetzbar.



Dann beim Zusammenbau passierte die blamable Sache mit den Dichtringen. Ich hatte noch originale für eine SR 500 rumliegen, auch 35/48er, deshalb keine neuen besorgt, dabei aber vergessen, auf die Bauhöhe zu achten. Die Serienteile haben die Maße 35 x 48 x 8/9.5, diese waren ein paar Millimeter dicker, was bedeutet, die Haltefeder ging nicht rein. Retter in der Not waren meine selbstgeschnitzten Protektoren aus Abwasserrohren (links). Die kamen wieder dran und halten jetzt mit ihrer Innenkante das Dichtringpaket an seinem Platz. Die Dichtungen der M4 Ablassschrauben machten keinen guten Eindruck mehr. Da passen auch O-ringe 4 x 1,5. An den Fußschrauben unten sind Kupferdichtungen 10 x 16 x 1, das sind die gleichen wie an den Hohlschrauben der Bremse.



Die Füllung ist 10er HI-Q Gabelöl von Polo. Hier sauge ich den Ölstand auf die angegebenen 165 mm (eingefedert ohne Feder) herunter. Ein Strich am Schlauch hilft dabei. Das scheint mir genauer zu sein als mein Messbecher, der 230 ml nur so ungefähr erkennen lässt.



Die serienmäßigen gegen progressiv gewickelte Federn zu tauschen ist ja die am häufigsten angewandte Kur. Hier waren die irgendwann vor meiner Zeit schon mal nachgerüstet worden. Sie haben entspannt noch ihre Soll-Länge von 518 mm. In irgend einem schlauen Buch hatte ich gelesen, dass eine Federung idealerweise ein Drittel ihres gesamten Weges zum Ausfedern zur Verfügung haben sollte, den sogenannten Negativ-Federweg. Bei mir hatte ich aber fast die Hälfte gemessen: 50 mm von gesamt 120. Das sollen jetzt 13 mm lange Distanzstücke, oberhalb der Federn eingebaut, ins rechte Lot bringen. Damit haben sie etwas mehr Vorspannung. Dann im belasteten Zustand nachgemessen, also mit mir drauf und etwas Gewicht im Topcase - es ist jetzt bei dem angestrebten Drittel. Etwa anderthalb Zentimeter mehr stehen jetzt zum Einfedern zur Verfügung. Was es gebracht hat? Keine Ahnung, ich merk noch nix außer dem unbestimmten Gefühl, irgendwas irgendwie richtig gemacht zu haben. Entweder bin ich zu unsensibel oder hab beim fahren in der Stadt zu sehr auf anderes zu achten. Äußerlich auffallen tuts auch nicht. Vielleicht zeigt sich´s ja am Wochenende, wenn ich aus Spaß im Wald rumgeige, oder bei der nächsten Bremsübung.[/b]
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sparki
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BeitragVerfasst am: Sa Nov 08, 2014 9:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

XJ-Eddie hat Folgendes geschrieben:


Die serienmäßigen gegen progressiv gewickelte Federn zu tauschen ist ja die am häufigsten angewandte Kur.


In der Serie wurden bereits progressiv gewickelte Federn verbaut.
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UweE
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 19, 2014 4:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Eddie,

klasse Bericht zur Gabel, schön bebildert und beschrieben.

Mach doch bitte noch einen Bericht zur Elektrik. Ich habe gelesen, dass Du einige Relais verbaut hast. Das würde mich interessieren!

Die Relaisschaltung für das Abblend-/ Fernlicht kenne ich, aber die anderen noch nicht...
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Do Nov 20, 2014 9:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja, die Elekrik. Hm. Äh, da muss ich mal überlegen. Wann war ich da das letzte Mal dran? Muss schon Jahre zurück liegen. Damals hatte ich gefühlt hundert Meter Kabel neu gemacht. Es hat sich gelohnt, seitdem ist Ruhe.

Das einzige Besondere daran ist ein Relais zwischen Batterie und Regler, damit der die Lima richtig regeln kann, unabhängig vom potenziell maroden Bordnetz. Ich werde mal den Plan und die Bilder suchen.
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BeitragVerfasst am: Fr Nov 21, 2014 8:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Eddie,

ja, das wäre sehr hilfreich. Ich werde in der Seca eine LiFePo 4600mAh Batterie verwenden - wie auch schon sehr erfolgreich in meiner FZ 1000.
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BeitragVerfasst am: Fr Nov 21, 2014 10:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hab mir das so gedacht:

Zwischen Lima und Regler wird das braune Kabel getrennt und für die Schaltung eines KFZ Relais verwendet, dazu schwarz (-) von der Batterie.

Mittels des Relais wird Plus direkt auf den Regler geschaltet:


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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Fr Nov 21, 2014 10:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

UweE hat Folgendes geschrieben:
...werde in der Seca eine LiFePo 4600mAh Batterie verwenden - wie auch schon sehr erfolgreich in meiner FZ 1000.
Interessant. Wie gut oder schlecht und vor allem wie lang sind deine Erfahrungen damit?

Zu der anderen Geschichte schreib ich später noch was.
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: Sa Nov 22, 2014 1:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Uwe, genau die Skizze hatte ich damals im anderen XJ-Forum gesehen. Hab´s dann an meinem Schemel nachgebaut, weil mir der Sinn und Zweck einleuchtete. So ist sicher, dass der Regler nicht aus Informationsmangel die Lima zu Höchstleistungen treibt, indem er ihr eine erhöhte Erregerspannung auf den Hals hetzt. Das Resultat wäre für so manche Batterie gesundheitsschädlich. Es war ja auch die neu angeschaffte und mit einiger Mühe im Rahmendreieck versenkte Hawker Odyssey, die mich über den Schutz der Investition nachdenken liess.



So sah es nach der ersten Sanierung zunächst in meiner Elektroabteilung aus. Alten Batteriekasten und Glassicherungen entsorgt, allen Beteiligten neue Arbeitsplätze zugewiesen. Später kamen dann noch Relaises für Hupen und Heizgriffe dazu. Platz war ja noch. Um heute noch durchzublicken, habe ich auch den Schaltplan jeweils aktualisiert.




Die Pläne sind auf zwei A4-Seiten druckbar gestaltet, für einen alten Mann mit Sehhilfe. Was aber am meisten für gutes Betriebsklima in dem ganzen Elektroladen gesorgt hat, sind erstens die Batterie, zweitens eine Menge erneuerter Kabel.

Eine Hawker Odyssey hatte ich vorher schon ein paar Jahre in meinem Sommerfahrzeug XV 750 SE. Dort war der Wechsel das Ende aller Frühjahrs-Zicken gewesen. Bei meinem Stadtflitzer XJ ist ja eher das häufige Langsamfahren und Ampelstehen das Problem. Da hilft die Eigenschaft, dass der Strom schneller rein geht. Und wenn mir nicht durch eigene Schusslichkeit eine Tiefentladung passiert wäre (ja ja, aus Versehen Parklicht angemacht, wozu gibts son Quatsch überhaupt), hätte ich seit vier Jahren nicht mehr da unten nachsehen müssen. So war die Schachtel auf 6,5 Volt runter, aber nach einer dreiviertel Stunde mit 3,5 Ampere beschallt, gelang der Start wieder. Diese guten Erfahrungen, vor allem das nicht-drum-kümmern-müssen, haben mich die Einstandskosten knapp unterhalb des Fahrzeug-Zeitwerts verschmerzen lassen. Es gab schliesslich an der alten Schüssel noch mehr zu tun.

Meine Hauptbeschäftigung im ersten Jahr unseres Zusammenlebens war es, nach und nach die vielen angescheuerten und vom Wetter geschädigten Kabel zu erneuern. Bestmögliche Kabelware, AMP-Stecker, Schrumpfschlauch, Panzertape und genug Zeit verhalfen dem Bock zu mehr Ausdauer.




Ansonsten sind meine Rezepte für schusssichere Elektrik polstern, befestigen und vor Wasser und UV-Strahlung schützen. Was gegen Berührung mit harter Umgebung geschützt ist, kann nicht durchscheuern. Und gegen gute Befestigung haben Vibrationen keine Chance. Wer die Bedeutung solcher Dinge für störungsfreie Fahrt unterschätzt, möge sich die entsprechende Rubrik in Reparaturanleitungen (die der XJR hab ich gerade hier) anschauen. Da geht es über zehn ! Seiten nur darum, wie und wo Kabel genau zu liegen haben, wie und womit sie zu befestigen sind. Die Japaner haben es erkannt, und bei mir hat´s gewirkt.
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Gruß von Eddie.
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Stan_Ac
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Wohnort: In 52152 am Rursee

BeitragVerfasst am: Sa Nov 22, 2014 3:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das nenneich mal eine saubere Elektrik.

Und sauber dokumentiert, so das eigentlich jeder da durch steigen sollte.
_________________
Gruß Oliver
The Godfather of "Diva"...


Die schönste Verbindung zweier Punkte ist eine Kurve.

Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung
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XJ-Eddie
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BeitragVerfasst am: So Nov 23, 2014 12:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, aber frag nicht, was für ein Haufen Zeug notwendig ist, um so einem desolaten Zustand Manieren beizubringen. Du und mancher andere wird es wissen. Nach dem dritten und vierten Relais sah es unter Deck nicht mehr ganz so aufgeräumt aus.



Das Sicherungskästchen liegt da lose, sonst komm ich nicht mehr an den Tankstecker ran. Das wird erst festgeklemmt, wenn der Deckel über dem ganzen und der Sitz runtergeklappt ist.



Den entsorgten Batteriekasten durch einen Aluträger ersetzt, dann reichte der Platz ohne die anfangs angedachte Änderung des Seitendeckels. Regler und Startrelais neu befestigt, alle Kabel und Teile mit Schaumstoff gepolstert.



Neuen Halter gebastelt. Der Regler sitzt jetzt (hier nach unten geklappt) mit etwas Abstand für Kühlluft vor der Batterie.



Gegen den schrecklichen Verlust, wenn der fliegen ginge: Für die Sicherung des rechten Seitendeckels mit seiner maladen Rastung fand sich noch ein Streifen Plastikmaterial. Weniger wichtig war mir bei den Aktionen, ob das Äußere serienmäßig bleibt. Immerhin ist das Mopped hauptsächlich Gebrauchsgegenstand. Hinterher freute es mich aber dann doch, dass die Neuigkeiten unter Putz bleiben konnten.

Über die Ausfälle an Schaltern und Lichtern in der ersten Zeit gibt es noch zu erzählen – nächstes Mal.
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Gruß von Eddie.
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