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hoher Leerlauf bei Lastwechsel

 
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Manfred
Gast





BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2005 8:52 pm    Titel: hoher Leerlauf bei Lastwechsel Antworten mit Zitat

Hallo,
meine Turbo hat normalerweise einen sehr stabilen Leerlauf (1.300 1/min), jedoch nicht mehr, wenn man von höheren Drehzahlen den Motor "ausrollen" läßt (z.B. beim Anfahren an eine Ampel). Zieht man in dem Fall die Kupplung bei Drehzahlen > 2.000 1/min, bleibt der Leerlauf bei 2.000 1/min "hängen", wenn die Turbo steht. Zieht man die Kupplung allerdings erst bei Drehzahlen < 2.000 1/min, stellt sich der Leerlauf von 1.300 1/min vorbildlich ein. Ich hatte gerade die Vergaser raus und komplett gereinigt. Da ich die Turbo gerade erst gekauft habe (km-Stand: geschätzt < 20.000, laut Tacho: 3.700), weiß ich nicht, ob dieses Verhalten schon vorher war. Ist das ein Nebenluft-Problem, eine Einstellungssache oder wer weiß Rat?
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Rolf
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Beiträge: 3418
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2005 9:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich eiin typischer Fall von ausgeschlagenen Drosselklappenwellen, durch die Nebenluft angesaugt wird. Kann aber bei 20.000 km eigentlich nicht sein. Also eher eine andere Undichtigkeit an den Vergasern?

Wenn die Stutzen zwischen Vergasern und Zylinderkopf undicht sind, hörst du das beim leichten Gasgeben im Stand bei Leerlaufdrehzahl wie ein "Zwitschern".

Mach doch mal den üblichen Test: Motor mit LL-Drehzahl laufen lassen. "Startpilot" gezielt mit dem Sprühröhrchen auf eine verdächtige Stelle sprühen und ca. 1 - 2 Sekunden danach geht die LL-Drehzahl kurz hoch, wenn wes eine undichte Stelle war.

Obwohl es ja eigentlich nicht sein kann: Ich tippe aufgrund der Symptomatik trotz der geringen Laufleistung auf die Drosselklappenwellen. Habt ihr die vielleicht bzw. etwa(?!) auch draußen gehabt und jetzt sind sie beim Einbauen irgendwie undicht geworden?

Grüße
Rolf
WST-RP-7
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georg_horn
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 18, 2005 9:43 am    Titel: Re: hoher Leerlauf bei Lastwechsel Antworten mit Zitat

Manfred hat Folgendes geschrieben:
meine Turbo hat normalerweise einen sehr stabilen Leerlauf (1.300 1/min), jedoch nicht mehr, wenn man von höheren Drehzahlen den Motor "ausrollen" läßt (z.B. beim Anfahren an eine Ampel). Zieht man in dem Fall die Kupplung bei Drehzahlen > 2.000 1/min, bleibt der Leerlauf bei 2.000 1/min "hängen", wenn die Turbo steht.

Mit 1.300 U/min ist der Leerlauf ja eh schon arg hoch eingestellt. Aber haengende Drehzahl deutet normalerweise auf Falschluft (wie Rolf schon schrieb) oder zu mageres Gemisch hin. Wenn das Mopped jahrelang gestanden hat, fahre mal ein paarhundert Kilometer, und lass dann eine mittlere Inspektion machen. Ventilspiel einstellen, Vergaser synchen und Leerlauf mit Abgastester einstellen. Danach schnurrt sie wie ein schweizer Uhrwerk, bis auf das tyische leichte "Geigen" im Leerlauf, das bekommt man irgendwie nicht weg... Woher kommt der komische Kilometerstand?
Gruss,
Georg
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Manfred
Gast





BeitragVerfasst am: So Apr 24, 2005 9:29 am    Titel: Leerlauf Antworten mit Zitat

Hi Georg,
danke für die Antwort. Wie hoch würdest Du den Leerlauf einstellen? Das Motorrad hat übrigens einen km-Stand von 3.800 km und ist letztes Jahr aus Frankreich importiert worden, dort stand es zuletzt viele Jahre. Dann kam es nach Deutschland, wo es im letzten Jahr wenige km fuhr. Das Fahrzeug hat keinen Rost, beide Auspuff-Tüten sind wie neu, die Scheibenbremsen haben keine Riefen, allerdings ist der schwarze Lack am Motorblock ab und die Kunstoff-Verkleidungsteile sind tw. brüchig (Heck und Tank). Der Turbolader ist dicht und sieht nach 3.800 km aus. Das ganze Fahrzeug riecht jedoch nach Benzin, fährt allerdings bis auf das beschriebene Symptom perfekt. Ventile sind gerade eingestellt worden. Der Vorbesitzer hat übrigens gesagt, daß das Sypmtom bei ihm nicht auftrat.
Gruß

Manfred
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georg_horn
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Beiträge: 10231
Wohnort: Koblenz

BeitragVerfasst am: Mo Apr 25, 2005 11:06 am    Titel: Re: Leerlauf Antworten mit Zitat

Manfred hat Folgendes geschrieben:
Wie hoch würdest Du den Leerlauf einstellen?

Ich habe den Leerlauf auf etwa 1000 bis 1100 U/min eingestellt. Wenn sie nach Benzin stinkt, pruefe mal die Schwimmernadelventile. Die sitzen mit kleinen O-Ringen abgedichtet in den Vergasern, und diese O-Ringe sind gerne ausgehaertet und nicht mehr dicht. Dann laeuft Sprit durch in das Ansaugsystem oder in den Motor, denn die abgedichteten Vergaser der Turbo haben ja keinen Ueberlauf. Achtung, Gefahr der Oelverduennung mit Benzin!
Gruss,
Georg
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MR XJ
Technik Mod
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Beiträge: 1913
Wohnort: Goldener Tännesberg

BeitragVerfasst am: Mo Apr 25, 2005 3:40 pm    Titel: O-Ringe Antworten mit Zitat

kleinen O-Ringen abgedichtet in den Vergasern, und diese O-Ringe sind gerne ausgehaertet und nicht mehr dicht. Dann laeuft Sprit durch in das Ansaugsystem oder in den Motor, denn die abgedichteten Vergaser der Turbo haben ja keinen Ueberlauf.

Stimmt, hatte ich so ähnlich bei meiner Seca mit 31 A Motor. Passende ölfeste Ohringe in allen Größen gibt es übrigens günstig im Hydraulikfachhandel.
Bei der 31 A waren es 7 x 1,5 mm. die Maße der Turbo weiß ich nicht. Am besten ein Muster mitnehmen. Wenn man sich nicht ganz sicher ist, einfach mehrere Größen mitnehmen. Es handelt sich ja nur um Centbeträge.
Yamaha verkauft nur die ganzen Schwimmernadelventile für einen Wahnsinnspreis von um die 40 Euro pro Stück.
Wenn die Schüssel nach Sprit stinkt, kann auch irgendwoanders was undicht sein. Bei mir war mal der Benzinhahn undicht und zwar gerade so leicht, daß man es nur gerochen und nicht gesehen hat, da er nur ganz leicht feucht war.
Grüße
Andreas
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